Förderbewilligung “Verortung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung”

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Mit der Förderzusage der Fritz Thyssen Stiftung zu unserem großen Kolloquium über “Verortung der Moderne” können wir hier eine weitere Veranstaltung des Instituts “Moderne im Rheinland” ankündigen. Wer definiert heute, was ‘Moderne’ ist, welche disziplinären Differenzen komplizieren die Vielfalt des Begriffs, welche Grundlagen vermitteln Museen, Arbeitskreise, etc. zur Begriffsvielfalt? Welchen Stellenwert nimmt der Begriff in der Forschung ein? Über diese und weitere Fragen diskutieren im April 2015 im Vortragssaal der Fritz Thyssen Stiftung ForscherInnen und MuseumsleiterInnen. Das Programm folgt.

Kurzmitteilung

Studierendenausstellung “Kolonialismus vor Ort”

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Am 17. Juli präsentierten Studenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf während einer öffentlichen Veranstaltung ihre Forschungsergebnisse zu kolonialen Spuren in Düsseldorf.

Kolonialismus – Bei diesem Begriff denken die meisten an den überseeischen Besitz der europäischen Großmächte. Doch hinter dem Wort Kolonialismus verbirgt sich mehr. Zu ihm gehört auch die Wirkung der Kolonien auf die jeweiligen Gesellschaften der Kolonialmächte. Zum einen wie die kolonialen Bestrebungen von verschiedenen Gesellschaftschichten mitgetragen wurden und welche Interessen sie damit verbanden. Zum anderen wie über die Kolonien berichtet wurde und welche Vorstellung entstanden. Und das nicht nur während der Zeit des kolonialen Besitzes, sondern auch darüber hinaus.

Seit Beginn des laufenden Sommersemesters haben sich Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, im Rahmen eines Projektseminars des Lehrstuhls für europäische Expansion, intensiv mit Spuren des Kolonialismus in der Düsseldorfer Stadtgeschichte beschäftigt. Unter dem Titel „Kolonialismus vor Ort“ haben sechs Arbeitsgruppen verschiedene solcher Spuren zu verschiedenen Zeiten untersucht. Dazu gehören die Themen Kolonialbewegung und Vereine, Mission, Völkerschauen, Kolonialausstellung sowie die Nachwirkungen während der Rheinlandbesetzung und des Nationalsozialismus.

Am 17. Juni präsentieren die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse auf einer öffentlichen Veranstaltung im Haus der Universität in der Düsseldorfer Innenstadt.

Kontakt Univ.-Prof. Dr. Stefanie Michels, Europäische Expansion: 19. und 20. Jahrhundert, Tel:0211-81-12939, stefanie.michels@uni-duesseldorf.de

Kurzmitteilung

Studierendenprojekt im Bereich eLearning bewilligt

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Seit dem Sommersemester 2014 arbeitet das Institut “Moderne im Rheinland” an einem eLearning-Projekt zur Ausdifferenzierung des Erwerbs von Schreibkenntnissen im geisteswissenschaftlichen Studium. Anstelle von Stundenprotokollen und Essays erarbeiten die Studierenden wiki-Artikel zum jeweiligen Seminar- bzw. Vorlesungsthema, die lektoriert und anschließend veröffentlicht werden. Nach einer ersten Testphase geht das eLearning-Projekt im kommenden Semester in die zweite Runde und wird gefördert von den eLearning-Förderfonds der Heinrich-Heine-Universität!

Hier gehts zum Kurzkonzept.

Museumsdialog im Leopold-Hoesch-Museum Düren: Der gedichtete Krieg

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Den Ersten Weltkrieg erlebten Schriftsteller und Künstler als Katastrophe, als Verlust einer Welt des Fortschritts, ja, als persönliches Versagen: Die meisten von ihnen hatten den Krieg stürmisch begrüßt. Sie sehnten eine starke, reinigende Kraft herbei.
Es kam anders: Dieser Krieg erwies sich – wie alle Kriege – als Chamäleon. Er entglitt denen, die ihn als Feld für heroische Kämpfe ersehnten. Schon nach wenigen Wochen zeigte dieser industriell geführte Krieg sein wahres Gesicht.
Der Museumsdialog findet statt im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900 – 1930“ im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren und im Psychiatriegeschichtlichen Dokumentationszentrum (PDZ) auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojektes: „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“.

Vortragende: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Dr. (des.) Jasmin Grande

Zeit: Donnerstag, den 10. Juli 2014

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Katalog zum Werk des Künstlers Eduard Sturm online

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In den Jahren 1909-1913 prägten die Bühnengestaltungen Eduard Sturms die Aufführungen des Schauspielhauses Düsseldorf, seit 1922 arbeitete er mit neuen Techniken und Ideen wieder als Bühnenkünstler an der “Freilichtbühne für Volkskultur”. Eduard Sturms war Schüler Christian Rohlfs in Hagen und Peter Behrens, sein Wirkradius reicht von Düsseldorf nach Paris. Sein Nachlass befindet sich heute in den Sammlungen des Theatermuseums der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die beiden Kunststudentinnen Fida Soubaiti-El-Ali und Jisue Byun haben im vergangenen Jahr den Nachlass im Rahmen eines Teamprojektes verzeichnet und einen Werkkatalog erstellt. Zusammen mit der sorgfältig recherchierten Biographie Eduard Sturms sowie einer Analyse seines Werkes von Jisue Byun und Fida Soubaiti-El-Ali ist der Werkkatalog seit heute auf der Homepage des Instituts “Moderne im Rheinland” im Bereich Projekte/Studierendenprojekte zu finden.

 

Tipp: Kolonialismus vor Ort. Vortrag

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Im Rahmen des Projektseminars “Kolonialismus vor Ort” lädt das Institut für Geschichtswissenschaft, Abteilung “Europäische Expansion” (Prof. Dr. Stefanie Michels) am 24.05.2014 um 15.00 Uhr zu einem Vortrag von Prof. Dr. Marianne Bechhaus-Gerst ins Haus der Universität.

Thema: “Decolonize Germany?” – “…Schulen, Krankenhäuser und Straßen!”? (Post)Koloniale Spurensuche in der Heimat zwischen Lokalgeschichte, Politik und Wissenschaft
Zeit: 24.05.2014, 15.00-17.00 Uhr
Ort: Haus der Universität, Düsseldorf
Weitere Informationen hier.

Kurzmitteilung

Tipp: Symposium “Occupy: Revisited 2014″

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Vom 2. bis 3. Juni 2014 findet in der Bundesakademie für kulturelle Bildung ein Symposium zu Aufgaben und Zukunft kultureller Einrichtungen statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Thomas Hammacher, Dr. Martina Padberg und Stefan Nies.

Hier gehts zum Programm: occupy: revisited 2014

Kolloquium “Die Würde der Landschaft. Landschaftskonstrukte in der Moderne”

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“Der Blick in die ermüdende Rheinebene war dermaßen verzweifelt, daß ich in diesem Faß zu schreiben begann.”, schreibt Carl Einstein in seiner “Kleinen Autobiographie”. Am 10. Mai 2014 untersucht ein Kolloquium die Landschaftskonstrukte in der Moderne. Wie nahmen Künstler, Schriftsteller, Politiker und Kulturmacher Landschaft wahr, welche Landschaftskonstrukte liegen ihren Werken zugrunde und wie beeinflussten sie die Landschaftswahrnehmung, welche Rolle spielte Landschaft in politischen Kontexten?

Veranstalter: Kunst- und Kulturverein HöhenArt Hürtgenwald, Institut “Moderne im Rheinland” an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Junkerhaus Simonskall, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Tagungsort: Landhotel Kallbach, 52393 Hürtgenwald-Simonskall

Zum Programm

Zum Flyer

Anmeldung bitte bis zum 5.5.2014 an info@moderne-im-rheinland.com

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Hörtipp: Die “Lange Nacht” im Deutschlandfunk

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Ab 00.05 Uhr findet am 5.4.2014 die “Lange Nacht” im Deutschlandfunk mit einer Gesprächsrunde zum Ersten Weltkrieg mit dem Titel: “Zerrissen nach allen Seiten” statt. Unter der Moderation von Monika Künzel und Michael Köhler tauschen sich Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Prof. Dr. Bénédicte Savoy und Prof. Dr. Christoph Stölzl über die Reaktionen von Künstlern und Schriftstellern auf den Krieg aus. Weitere Informationen und das Podcast der Sendung an dieser Stelle.

Ausstellungstipp: Die andere Moderne

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Die Andere Moderne. Ausstellung zur Moderne im Rheinland

Vom 23. März bis zum 13. Juli 2014 zeigt das Museum Giersch eine Ausstellung zum Thema “Die andere Moderne. Kunst und Künstler am Rhein 1900 bis 1922″. Im Fokus stehen die Zeitschrift “Die Rheinlande” und der “Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein”. Das Ziel der Ausstellung ist den Fokus der Moderne-Rezeption auf den “künstlerischen Aufbruch jenseits der gängigen Vorstellungen von Klassischer Moderne” zu legen, die ihre spezifische Ausprägung am Rhein entlang fand.
Informationen zur Ausstellung an dieser Stelle und auf der Homepage des Museums.

Im Rahmen der Ausstellung hält Dr. Ina Ewers-Schultz am 29. April 2014, 19.00 Uhr einen Vortrag zum Thema:
“Vielumstrittene Malerei unserer Tage” – Der Sonderbund, ein Künstlerzusammenschluss, sein neuartiges Ausstellungskonzept und seine Breitenwirkung
Es war eine spannende Zeit voller Umbrüche, der Beginn des 20. Jahrhunderts. Neue Ausstellungsideen sollten her, eine neue Präsentationsform und vor allem eine Vernetzung mit Gleichgesinnten. Aus diesem Anlass gründeten 1908 einige Künstler den sogenannten Sonderbund, eine Ausstellungsgemeinschaft in Düsseldorf. In einer Zeit, in der die Künstler sich immer mehr selbst vermarkten mussten, die Käufer ihrer Bilder selbst suchen und überzeugen mussten, waren solch neue Konzepte überlebenswichtig. Das galt im Besonderen für Künstler, die wie die Mitglieder des Sonderbundes zu den „Modernen“ gehörten und sich damit jenseits der offiziell geförderten und geschätzten Bildinhalte und Malweise bewegten. Ihr Blick richtete sich auf das Neue, das aus der französischen Kunstmetropole kam und im Wilhelminischen Kaiserreich auf wenig Gegenliebe stieß. Es war etwas Besonderes, dass diese Künstler schon kurz nach der Gründung auch Sammler und Kunsthistoriker mit ins Boot zu holen. Höhepunkt der Aktivitäten war die legendäre, heute so berühmte Internationale Sonderbundausstellung 1912 in Köln, die erstmals einen Überblick über die europäische Kunst der Moderne gab. 
Und so geht dieser Vortrag der Frage nach, wie der Sonderbund im Vergleich mit anderen modernen Künstlergruppen agierte, beleuchtet das Besondere dieser Vereinigung im zeithistorischen Kontext und stellt die Frage, ob die die Künstler ihre selbstgesetzten Ansprüche einlösen konnten.

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