Moderne, Landschaft, Bühne

Forschungs-, Kolloquiums- und Ausstellungsprojekte
des Instituts „Moderne im Rheinland“ und des Arbeitskreises für das Jahr 2014

1. Kolloquium „Die Würde der Landschaft. Landschaftskonstrukte im 20. Jahrhundert“ am 10. Mai 2014
Eine Kooperation mit dem Kunst- und Kulturverein HöhenArt Hürtgenwald e.V., der Stadt Hürtgenwald und dem Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum in Düren.
Referenten: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Dr. Kirsten Fitzke, Dr. (des.) Jasmin Grande, Georg Mölich, Dr. Martina Padberg, Dr. Karoline Riener, Elmar Scheuren, PD Dr. Thomas Schleper, Dr. Reinhard Schilf, Franz Tiedtke, Prof. Dr. Jürgen Wiener

2. Tagung „VerOrtung der Moderne“
Die komplexe Begrifflichkeit „Moderne“ nimmt die Tagung zum Jahresende in Angriff: Was ist „die Moderne“? Wie definieren die unterschiedlichen Disziplinen Moderne? Und wie verändert sich Begriff und Umgang damit in Zeiten der Virtualität. Das Projekt wird gemeinsam mit Mitgliedern des Arbeitskreises – Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Prof. Dr. Walter Delabar, Dr. (des. ) Jasmin Grande, Georg Mölich, Prof. Dr. Jürgen Wiener – in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ekkehard Mai vorbereitet.

3. Virtuelle Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges. Ein Europaprojekt“
In einer neuen, medialen Dimension fragt das Ausstellungsprojekt nach den Utopie-Bewegungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von Peter Behrens Überlegungen zur Jahrhundertwende zum Theater als „höchstem Kultursymbol“ fragt sie nach den Perspektiven, die auf der Bühne Verwirklichung fanden und deren Transfer in die Realität. Anregung gaben die temporäre Architektur der Bühne, das internationale Flair der Theater-Szene und die Transferwege zwischen Wirtschaft, Kunsthandel und Kulturtransfer von Paris und Berlin ins Rheinland. Die Perspektive war europäisch und die Utopie auf der Bühne als Testrealität omnipräsent. Seit 1905 inszenierten Louise Dumont und Gustav Lindemann gemeinsam mit Bühnenarchitekten wie z.B. Eduard Sturm, Knut Ström und Adolf Uzarski das moderne Theater in Düsseldorf. In der Theaterabteilung der Kölner Werkbundausstellung von 1914 kulminierten die Ideen eines neuen Theaters – Henry van de Velde schuf hierfür die Architektur. Acht Tage nach Kriegsbeginn wurde die Ausstellung frühzeitig geschlossen, die abgebrochenen Utopien blieben virulent, z.B. Brüssel, wo sich 1916 ein kreatives Zentrum mit dem Literaten und Kunstkritiker Carl Einstein, dem Kunsthändler Alfred Flechtheim, dem Kunstmäzen und Museumsdirektor Carl Ernst Osthaus und dem Dramatiker Carl Sternheim bildete.

Analoge Eröffnung der virtuellen Ausstellung am 28.2.2015 im Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Ausstellung ist Teil des LVR-Themenjahres „1914 – Mitten in Europa“.
Kooperationspartner des Projekts: Dr. Christiane Heiser, Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf (Dr. Winrich Meiszies), Université de Louvain (Prof. Dr. Hubert Roland), Union des théâtres de L’Europe (Paris), Theaterwissenschaftliche Sammlung der Universität zu Köln, Institut Francais (Köln und Düsseldorf), FeliXart Museum Drogenbos (Belgien).

4. Internationale Tagung zur europäischen Erinnerungskultur „Eurovision – Eine Zwischenbilanz“
Tagung in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland, Abschlussveranstaltung des Themenjahres „1914 – Mitten in Europa“.

5. Ausstellung „Das (verlorene) Paradies. Expressionistische Visionen zwischen Tradition und Moderne“ im August Macke Haus Bonn
Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann begleitet die Ausstellungskonzeption.

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