Museumsdialog im Leopold-Hoesch-Museum Düren: Der gedichtete Krieg

Den Ersten Weltkrieg erlebten Schriftsteller und Künstler als Katastrophe, als Verlust einer Welt des Fortschritts, ja, als persönliches Versagen: Die meisten von ihnen hatten den Krieg stürmisch begrüßt. Sie sehnten eine starke, reinigende Kraft herbei.
Es kam anders: Dieser Krieg erwies sich – wie alle Kriege – als Chamäleon. Er entglitt denen, die ihn als Feld für heroische Kämpfe ersehnten. Schon nach wenigen Wochen zeigte dieser industriell geführte Krieg sein wahres Gesicht.
Der Museumsdialog findet statt im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Moderne. Weltkrieg. Irrenhaus. 1900 – 1930“ im Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren und im Psychiatriegeschichtlichen Dokumentationszentrum (PDZ) auf dem Gelände der LVR-Klinik Düren. Die Ausstellung ist Teil des Verbundprojektes: „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“.

Vortragende: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Dr. (des.) Jasmin Grande

Zeit: Donnerstag, den 10. Juli 2014

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