Roy Black Power. Performance und Politik in der Bonner Republik, Ringvorlesung 20.12.2018

Herzliche Einladung zur Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“. Dr. Verena Meis referiert am 20.12.2018 im FFT Juta ab 19.00 Uhr über „Roy Black Power. Performance und Politik in der Bonner Republik“ im Rahmen der Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“.

Hier der Ankündigungstext:
»Hervorgegangen aus der schlichten Lust am Spott und am Theater waren die ›Flöhe‹ über die Jahre das profundeste Musikkabarett und lange Zeit die einzige satirisch-politische Rockband der Bundesrepublik«, schrieb die Süddeutsche Zeitung im Mai 1983, als sich Floh de Cologne auflösten. Vorangegangen waren 17 Jahre scharfzüngiger Kulturarbeit im Dienste der sogenannten Malocher, kleiner Leute und das Engagement gegen den aufkeimenden Rechtsextremismus. Zeitgleich formierte sich in Berlin »Hoffmanns Comic Teater« (HTC) um Rio Reiser: »Agitation? Ph! Welch ein Wort. Wir brauchten doch nur die richtigen Klänge von uns zu geben und Ford, nein, Köln würde erwachen und mit den heiligen drei Königen an der Spitze nach Bonn ziehen, um das dort hausende Sklavenhaltergeschlecht zu vertreiben.« 

Der Vortrag spürt dem Wirken der ›Flöhe‹ und des HTC in den 1970er und 1980er Jahren im Kontext der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in der Bundesrepublik nach und fragt nach dem Verhältnis von Straße, Theater und Politik.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.