Über uns

Herzlich willkommen auf den Seiten des Instituts “Moderne im Rheinland” an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und des Arbeitskreises zur Erforschung der Moderne im Rheinland e.V.

Der Arbeitskreis für die Erforschung der Moderne im Rheinland e.V. hat sich in den nunmehr 25 Jahren seines Bestehens als interdisziplinäre Forschungsplattform etabliert.  Seit 15 Jahren begleitet das Institut “Moderne im Rheinland” an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf den Arbeitskreis mit Forschungs- und Kulturprojekten. Auf unseren Seiten finden Sie einen Überblick über unsere Ausstellungen, Kolloquia und Forschungsprojekte sowie Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen der Mitglieder unseres Arbeitskreises.

Arbeitskreis und An-Institut – Profil und Gründungsgeschichte

Der Arbeitskreis zur Erforschung der Moderne im Rheinland bildete sich auf Initiative des Wissenschaftsministeriums NRW und des Aachener Germanisten Dieter Breuer in den 1980er Jahren als Zusammenschluss von Forschern verschiedener Fachrichtungen.

Die Herausgabe der Schriften und Werke des Expressionisten Paul Zech, die bibliothekarische Erfassung von Zeitschriften der Moderne in der Region, die Aufarbeitung des Werkes des Architekten Emil Fahrenkamp und die Aufarbeitung eines Teils der Geschichte der Krefelder „Hochschule für Flächenkunst“ sind einige Ergebnisse dieser ersten Förderungzeit.

Doch zur systematischen Erforschung des „Kulturraumes Rheinland“ schien schon bald eine Vereinsgründung mit der schlussendlichen institutionellen Anbindung an eine Universität unabdingbar. Im Jahr 2000 gründete sich zu diesem Zweck der „Arbeitskreis für die interdisziplinäre Erforschung der Moderne im Rheinland“ e.V. Im selben Jahr erfolgte die Verleihung des Status eines An-Instituts an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität.

Heute gehören dem Verein nahezu 100 Mitglieder an. Neben „Arbeitskreistreffen“ und Ausstellungen veranstaltet das An-Institut einmal jährlich mit wechselnden Kooperationspartnern ein groäes Forschungskolloquium, auf dem relevante Themen zur Kulturgeschichte des Rheinlands im 20. Jahrhundert präsentiert und diskutiert werden. Ein Überblick über die Schwerpunkte der Veranstaltungen verdeutlicht die thematische und disziplinäre Breite:

  • Die Moderne im Rheinland. Ihre Förderung und Durchsetzung in Literatur, Theater, Musik, Architektur, angewandter und bildender Kunst (1900-1933)
  • Moderne und Nationalsozialismus im Rheinland
  • Öffentlichkeit und Moderne. Die Moderne in der Öffentlichkeit. Das Rheinland 1945-1955
  • Tradition und Gegenwart. Tagung zur rheinischen Literatur und Kultur
  • Das Rheinland und die europäische Moderne. Kulturelle Austauschprozesse in Westeuropa 1900-1950
  • Das Rheinland nach dem Ersten Weltkrieg. Die Jahrtausendfeiern und Befreiungsfeiern im Rheinland
  • Stadt und Kultur. Theateravantgarde am Rhein 1905-1933
  • Konstruktionsprozesse der Region unter den Bedingungen der klassischen Moderne. Ein internationaler Vergleich

Mehr Informationen zu den Projekten des Instituts „Moderne im Rheinland“ und unseres Arbeitskreises finden Sie unter Projekte und Blick zurück

Hinweis: Zur Geschichte des Arbeitskreises ist im Jahrbuch der Heinrich-Heine-Universität (2006/07) ein Aufsatz von Gertrude Cepl-Kaufmann erschienen. Er kann online als .pdf-Dokument abgerufen werden. Link

6 Gedanken zu “Über uns

  1. koennte man mir sagen, da Sie den Schwerpunkt „Theateravantgarde am Rhein 1905-1933“ erwaehnen, ob „Der Staatsanwalt“ von Gert Wollheim jemals aufgefuehrt wurde? Wenn ja, wann und wo? Danke.

    1. Sehr geehrter Herr Koch,
      „der Staatsanwalt“ von Gert Wollheim ist tatsächlich schon einmal uraufgeführt worden, in der Siedlung „Freie Erde“ in Düsseldorf Eller, die von 1921 bis 1923 bestand. Nähere Informationen müssten hier zu finden sein: Ulrich Klahn/Dieter Nelles: Es lebt noch eine Flamme. Rheinische Anarchio-Syndikalist/innen 1919-1945. Trotzdem-Verlag 1990.
      Beste Grüße

  2. Die Erstaufführung war im Mai 1924 in der Ludwigsburg auf der Steinstraße in Düsseldorf (DVZ 28.5.24). Trude Brück schrieb darüber, siehe auch G W 1993, S. 38-41 und Anmerkung 12

  3. Vielen Dank! Also Freie Erde (1923) oder erst Ludwigsburg (1924)? … Ich bin nun an einer anderen Universität in Milwaukee, und der Wunsch, Wollheims Staatsanwalt in einer von mir ins Englische übersetzten Version ‚aufzuführen‘ wird wieder ein bisschen aktuell …

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