Ringvorlesung: Prof. Dr. Michael C. Schneider über die Wirtschaftsgeschichte der Bonner Republik

Auch in diesem Wintersemester laden das An-Institut Moderne im Rheinland, die Heinrich-Heine-Universität und die Stadt Düsseldorf  herzlich zur Ringvorlesung „Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ ein.

Am 26.10.2017, 17.00 Uhr eröffnet Prof. Dr. Michael C. Schneider das Programm im Haus der Universität mit seinem Vortrag „Zur Wirtschaftsgeschichte der Bonner Republik“:
Mit der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland verbinden sich Schlagworte wie „Währungsreform“, „Wirtschaftswunder“, „Strukturwandel“, „Deutschland AG“ oder auch „Rheinischer Kapitalismus“. Der Vortrag beleuchtet zum einen Grundzüge der bundesrepublikanischen Wirtschaftsentwicklung seit den späten 1940er Jahren bis in die 1980er Jahre. Zum anderen diskutiert er aus einer eher unternehmenshistorischen Perspektive, inwiefern Konzepte wie jenes der „Deutschland AG“ oder des „Rheinischen Kapitalismus“ angemessen sind, sei es, um die Spezifik der Verflechtung von Banken und Industrieunternehmen zu erfassen, sei es, um die bundesrepublikanische Wirtschaftsordnung als Ganze zu beschreiben.


Beginn: 17 Uhr
Ort: Haus der Universität, Düsseldorf
Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte sind herzlich willkommen.

Herzlichen Glückwunsch: Thomas B. Schumann erhält den Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN

Die „Moderne im Rheinland“ gratuliert von Herzen ihrem Arbeitskreis-Mitglied Thomas B. Schumann, an den in diesem Jahr der Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN verliehen wird. Aus der Pressemeldung:

„Mit Thomas B. Schumann wird eine Persönlichkeit gewürdigt, die mit einer bedingungslosen Hingabe und Leidenschaft dafür eintritt, Literatur von verfolgten und ins Exil gezwungenen Autoren dem Vergessen zu entreißen. Dieses konsequente Erinnern an unsere eigene Geschichte ist eine Voraussetzung für verantwortungs-volles gegenwärtiges Handeln“, sagte Sascha Feuchert, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN, bei der Bekanntgabe des Preisträgers in Darmstadt. „Gerade in der heutigen Zeit, die durch die Erfahrung von Flucht und Vertreibung sowie eine zunehmende gesellschaftliche Intoleranz bis hin zu offenem Rassismus und Antisemitismus geprägt wird, setzt das PEN-Zentrum Deutschland gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit der Preisverleihung auch ein mahnendes Zeichen gegen Hass und Intoleranz.“

Allen Interessierten sei die Homepage der Edition Memoria empfohlen: http://edition-memoria.de/

Workshop zur Regionenkonstruktion „Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland – Deutschland/Kamerun“

Am 14. und 15. September findet im Haus der Universität ein wissenschaftlicher Workshop zur Frage nach Regionenkonstruktionen im Vergleich Rheinland/Grasland und Deutschland/Kamerun statt. Der Workshop ist Teil eines größeren Projekts am Lehrstuhl für Europäische Expansion, Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Stefanie Michels und Dr. Caroline Authaler), zu dem die gleichnamige Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf stattfindet und eine App erschienen ist.

Informationen zum Projekt finden Sie an dieser Stelle. Das Programm zum Workshop finden Sie hier.

Auf den Spuren des Friedrichshagener Dichterkreises

Am 8.9.2017 und am 9.9.2017 findet in Berlin ein Abend und ein Spaziergang auf den Spuren des Friedrichshagener Dichterkreises mit Vorträgen von Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann und Dr. Rolf Kauffeldt, moderiert von Dr. Birgit Ziener statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Helle Panke e.V. mit den Naturfreunden Berlin und der Gustav-Landauer Denkmalinitiative Berlin. Informationen zum Programm und zum Veranstalter hier.

Helmuth Macke im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden. Ausstellungstipp

Helmuth Macke, der wenig bekannte Vetter August Mackes, wird ab dem 24.09.2017 im Angermuseum Erfurt und ab dem 18. März 2018 im August Macke Haus in Bonn wiederentdeckt. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Ina Ewers-Schultz und reflektiert Helmuth Macke als Teil eines Künstlernetzwerks der Moderne mit Schwerpunkten in Krefeld, München, Berlin, etc. Vorträge im Rahmenprogramm halten, neben der Kuratorin, auch Dr. Christiane Heiser und Dr. Martina Padberg.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Ausstellungsorten finden Sie hier.

Sandra del Pilar im Haus der Universität, Düsseldorf

 

Sandra_del_Pilar._Der_blinde_Schrei_des_Pferdes._Noch bis zum 07.08.2017 wird im Haus der Universität Düsseldorf eine Ausstellung der deutsch-mexikanischen Künstlerin Sandra del Pilar gezeigt. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Lehrkooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte (Prof. Dr. Hans Körner) und dem Institut für Romanistik (Prof. Dr. Ursula Hennigfeld) und die erste Präsentation von Kunstwerken dieses Formats im Haus der Universität. Im Zentrum der gezeigten Werke steht Sandra del Pilars Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt, so hinterfragt sie die realitätsgenerierende Kompetenz von Bildern in den Medien und reformuliert Opfer- und Täterbilder mit ihren Werken. Darüber hinaus entwirft sie Bildpoetiken zwischen Vergangenwart und Gegenwart, ihre Arbeit mit verschiedenen Materialien wie Leinwand, Ölfarbe und Gaze zieht den Betrachter in einen Dialog über die Aufgaben von Kunst und Kunstwerken.

Eine eindrucksvolle Ausstellung, zu dem Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auch einen lesenswerten Katalog angefertigt haben.