„Das letzte Jahr des Großen Krieges im slowenischen ethnischen Geiet und die Macht der Presse“ Vortrag Prof. Dr. Mira Miladinovic

Herzliche Einladung zum Vortrag „Das letzte Jahr des Großen Krieges im 
slowenischen ethnischen Gebiet und die Macht der Presse. Was wurde 
daraus?“ von Prof. Dr. Mira Miladinović Zalaznik am 21.01.2019 um 10.30 
Uhr in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gebäude 25.22, Hörsaal 
5H.

Der Vortrag ist eingegliedert in die Vorlesung „Zwischen Bauhausschulen, 
Theatern und Gesellschaft. Ein Panorama des Jahres 1919“ von Prof. Dr. 
Gertrude Cepl-Kaufmann. Prof. Dr. Mira Miladinović Zalaznik forscht am 
Institut Nova Revija in Ljubljana und gehörte zu den Vortragenden der 
internationalen Konferenz „Europe at the Crossroads of Contemporary 
World. 100 Years after the Great War“ in der Villa Vigoni im September 
2019.

Heinrich Böll in Moskau – Lew Kopolew in Köln, Ringvorlesung am 10.01.2019

Herzliche Einladung zur Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ am 10.01.2019 im Heinrich-Heine-Institut Düsseldorf mit einem Vortrag von Prof. Dr. Beate Fieseler über „Heinrich Böll in Moskau – Lew Kopolew in Köln: eine deutsch-russische Freundschaft und die Literaturbeziehungen zwischen beiden Ländern in den 1960er/1970er Jahren“.

Zur Ankündigung:

Heinrich Böll gehörte zu den in der UdSSR populärsten ausländischen Schriftstellern. Seine Werke erreichten dort Millionenauflagen. Von seinem ersten Moskau-Aufenthalt im Jahr 1962 datiert die enge Beziehung zu dem Germanisten,  Übersetzer und Memoiren-Autor Lew Kopelew – eine „Freundschaft auf den ersten Blick“ (Böll), die bis zu Bölls Tod im Jahr 1985 andauerte und viele weitere deutsch-russische Kontakte und literarische Begegnungen ermöglicht hat. Lew Kopelew wiederum, der 1981 aus der Sowjetunion ausgebürgert wurde, realisierte noch als 70-Jähriger mit großem Elan die selbstgestellte Aufgabe als Grenzgänger und Brückenbauer. Sein „Wuppertaler Projekt“ mit der 10-bändigen Reihe „West-östliche Spiegelungen“ ist ein bemerkenswerter Beitrag zu dem Versuch, Deutsche und Russen einander näher zu bringen. Der Vortrag erinnert an diese Schriftstellerfreundschaft und die Hoffnungen, die sich in West und Ost daran knüpften. 

„Europe at the Crossroads of Contemporary World. 100 Years after the Great War“, Vorträge online

Im September fand in der Villa Vigoni die internationale Konferenz „Europe at the Crossroads of Contemporary World. 100 Years after the Great War“ statt – die Vorträge sind jetzt online mit einigen Impressionen der Veranstaltung: Zu den Vorträgen. Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann sprach über „Eskapismus und Integration. Kulturmuster im schwierigen Prozess regionaler, nationaler und europäischer Kulturtransfers in der Zeit nach 1945 bis in die Gegenwart“.

Roy Black Power. Performance und Politik in der Bonner Republik, Ringvorlesung 20.12.2018

Herzliche Einladung zur Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“. Dr. Verena Meis referiert am 20.12.2018 im FFT Juta ab 19.00 Uhr über „Roy Black Power. Performance und Politik in der Bonner Republik“ im Rahmen der Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“.

Hier der Ankündigungstext:
»Hervorgegangen aus der schlichten Lust am Spott und am Theater waren die ›Flöhe‹ über die Jahre das profundeste Musikkabarett und lange Zeit die einzige satirisch-politische Rockband der Bundesrepublik«, schrieb die Süddeutsche Zeitung im Mai 1983, als sich Floh de Cologne auflösten. Vorangegangen waren 17 Jahre scharfzüngiger Kulturarbeit im Dienste der sogenannten Malocher, kleiner Leute und das Engagement gegen den aufkeimenden Rechtsextremismus. Zeitgleich formierte sich in Berlin »Hoffmanns Comic Teater« (HTC) um Rio Reiser: »Agitation? Ph! Welch ein Wort. Wir brauchten doch nur die richtigen Klänge von uns zu geben und Ford, nein, Köln würde erwachen und mit den heiligen drei Königen an der Spitze nach Bonn ziehen, um das dort hausende Sklavenhaltergeschlecht zu vertreiben.« 

Der Vortrag spürt dem Wirken der ›Flöhe‹ und des HTC in den 1970er und 1980er Jahren im Kontext der kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Umbrüche in der Bundesrepublik nach und fragt nach dem Verhältnis von Straße, Theater und Politik.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.