Herzlichen Glückwunsch: Thomas B. Schumann erhält den Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN

Die „Moderne im Rheinland“ gratuliert von Herzen ihrem Arbeitskreis-Mitglied Thomas B. Schumann, an den in diesem Jahr der Hermann Kesten-Preis des deutschen PEN verliehen wird. Aus der Pressemeldung:

„Mit Thomas B. Schumann wird eine Persönlichkeit gewürdigt, die mit einer bedingungslosen Hingabe und Leidenschaft dafür eintritt, Literatur von verfolgten und ins Exil gezwungenen Autoren dem Vergessen zu entreißen. Dieses konsequente Erinnern an unsere eigene Geschichte ist eine Voraussetzung für verantwortungs-volles gegenwärtiges Handeln“, sagte Sascha Feuchert, Vizepräsident und Writers-in-Prison-Beauftragter des deutschen PEN, bei der Bekanntgabe des Preisträgers in Darmstadt. „Gerade in der heutigen Zeit, die durch die Erfahrung von Flucht und Vertreibung sowie eine zunehmende gesellschaftliche Intoleranz bis hin zu offenem Rassismus und Antisemitismus geprägt wird, setzt das PEN-Zentrum Deutschland gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst mit der Preisverleihung auch ein mahnendes Zeichen gegen Hass und Intoleranz.“

Allen Interessierten sei die Homepage der Edition Memoria empfohlen: http://edition-memoria.de/

Workshop zur Regionenkonstruktion „Koloniale Verbindungen: Rheinland/Grasland – Deutschland/Kamerun“

Am 14. und 15. September findet im Haus der Universität ein wissenschaftlicher Workshop zur Frage nach Regionenkonstruktionen im Vergleich Rheinland/Grasland und Deutschland/Kamerun statt. Der Workshop ist Teil eines größeren Projekts am Lehrstuhl für Europäische Expansion, Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Stefanie Michels und Dr. Caroline Authaler), zu dem die gleichnamige Ausstellung im Stadtmuseum Düsseldorf stattfindet und eine App erschienen ist.

Informationen zum Projekt finden Sie an dieser Stelle. Das Programm zum Workshop finden Sie hier.

Auf den Spuren des Friedrichshagener Dichterkreises

Am 8.9.2017 und am 9.9.2017 findet in Berlin ein Abend und ein Spaziergang auf den Spuren des Friedrichshagener Dichterkreises mit Vorträgen von Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann und Dr. Rolf Kauffeldt, moderiert von Dr. Birgit Ziener statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Helle Panke e.V. mit den Naturfreunden Berlin und der Gustav-Landauer Denkmalinitiative Berlin. Informationen zum Programm und zum Veranstalter hier.

Helmuth Macke im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden. Ausstellungstipp

Helmuth Macke, der wenig bekannte Vetter August Mackes, wird ab dem 24.09.2017 im Angermuseum Erfurt und ab dem 18. März 2018 im August Macke Haus in Bonn wiederentdeckt. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Ina Ewers-Schultz und reflektiert Helmuth Macke als Teil eines Künstlernetzwerks der Moderne mit Schwerpunkten in Krefeld, München, Berlin, etc. Vorträge im Rahmenprogramm halten, neben der Kuratorin, auch Dr. Christiane Heiser und Dr. Martina Padberg.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Ausstellungsorten finden Sie hier.

drupa-Preis für Dr. des. Anne M. N. Sokoll

Die „Moderne im Rheinland“ freut sich über die Verleihung des drupa-Preises an unsere Kollegin Anne M. N. Sokoll für ihre Dissertation über „Die Zirkel schreibender Arbeiter der DDR. Zur Geschichte, Ästhetik und Kulturpraxis einer Bewegung“ (Betreuerin: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann). Die Anfänge der Arbeit gehen auf die Kooperationen zwischen der „Moderne im Rheinland“, dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt und dem Archiv Schreibender ArbeiterInnen in Berlin zurück.  Der drupa-Preis wird jährlich von der Messe Düsseldorf GmbH an eine Dissertation aus der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität vergeben.

 

Zeitgenossen. Otto Dix im Düsseldorf der 1920er Jahre. Vortrag

Am 01.03.2017, 20.00 Uhr, hält Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann einen Vortrag über die 1920er Jahre in Düsseldorf, als Otto Dix im Umfeld von Mutter Ey, Gert Wollheim, Otto Pankok, Adolf Uzarski und vielen mehr. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldung vorab ist leider nicht möglich, die Platzzahl begrenzt.

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Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier und auf der Homepage K20.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Guido Thiemeyer – „Der Rhein als Bühne und Kulisse für Staatsbesuche in der Bonner Republik“

Zum Ende der Ringvorlesung trägt Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität vor. Wir treffen uns hierzu am 09.02.2017 in der Zentralbibliothek in Düsseldorf. Alle sind herzlich eingeladen.

Termin: Donnerstag, den 09.02.2017

Ort: Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40200 Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die junge Bonner Republik war ein Staat auf der Suche nach Identität. Staatsbesuche waren in diesem Zusammenhang immer ein Instrument, um dem In- und Ausland ein über die Medien vermitteltes Bild von der Bundesrepublik Deutschland zu geben. Welche Bilder entwarf die „Bonner Republik“ in diesem Kontext von sich selbst? Dieser Frage soll im Vortrag nachgegangen werden.

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