Wechsel in der Geschäftsführung – Dank an Michael Zepter

Fast zehn Jahre lang hat Michael Zepter als Geschäftsführer den Arbeitskreis zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. begleitet. Nun trat er auf der Jahreshauptversammlung 2016 von seinem Amt zurück, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Arbeitskreis und AnInstitut danken für die lange, kompetente und kluge Begleitung und freuen sich auf seine nächsten Projekte. Die freigewordene Zeit will der Künstler und Schriftsteller in sein nächstes Buchprojekt stecken. Die „Moderne im Rheinland“ freut sich, ist doch seine jüngste Publikation über „Maskerade. Künstlerkarneval und Künstlerfeste in der Moderne“ (2012, Böhlau) ein wichtiges Werk zur Erforschung von Kunst und Kultur in der Moderne im Rheinland.

Mehr über Michael Zepter hier.

Neue Geschäftsführerin des Arbeitskreises zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. ist Dr. Jasmin Grande.

Dank an Michael Zepter
Michael Zepter übergibt den Posten der Geschäftsführung nach fast zehn Jahren an Dr. Jasmin Grande

Nachruf auf Eva Pankok

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In den letzten Jahren wird niemand, der das Glück hatte, Eva Pankok im Gespräch zu erleben, ohne diese wichtige Empfehlung sich verabschiedet haben: „Wenn Du einem Nazi begegnest, musst Du brüllen.“ Diese Botschaft, so erzählte sie anlässlich eines konspirativen Nachmittags im Spätsommer 2011 gab sie stets den Kindern mit, die das museumspädadogischen Programm in Haus Esselt besuchten, aber auch allen anderen: Kulturmachern, Politikern, Professoren, Freunden, Besuchern … Sie selbst hatte erlebt, wie ihre Mutter, Hulda Pankok, als Soldaten das Grundstück durchsuchen wollten, diese durch Signale der Dominanz – laut und deutlich – zur Umkehr zwang. Auch unsere Studierenden lernten von ihr Zivilcourage, als sie überraschend am 5. April 2013 in Begleitung von Annette Burger im Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf erschien und der Eröffnung des digitalen Briefwechsels Louise Dumont an Gustav Lindemann beiwohnte. Nun ist Eva Pankok am 16. Februar 2016 mit 90 Jahren gestorben. Wir, d.i. das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, trauern um sie und danken ihr für die Impulse, die sie unermüdlich gesetzt hat: Mut, Hoffnung und Liebenswürdigkeit.

Katalog zum Werk des Künstlers Eduard Sturm online

In den Jahren 1909-1913 prägten die Bühnengestaltungen Eduard Sturms die Aufführungen des Schauspielhauses Düsseldorf, seit 1922 arbeitete er mit neuen Techniken und Ideen wieder als Bühnenkünstler an der „Freilichtbühne für Volkskultur“. Eduard Sturms war Schüler Christian Rohlfs in Hagen und Peter Behrens, sein Wirkradius reicht von Düsseldorf nach Paris. Sein Nachlass befindet sich heute in den Sammlungen des Theatermuseums der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die beiden Kunststudentinnen Fida Soubaiti-El-Ali und Jisue Byun haben im vergangenen Jahr den Nachlass im Rahmen eines Teamprojektes verzeichnet und einen Werkkatalog erstellt. Zusammen mit der sorgfältig recherchierten Biographie Eduard Sturms sowie einer Analyse seines Werkes von Jisue Byun und Fida Soubaiti-El-Ali ist der Werkkatalog seit heute auf der Homepage des Instituts „Moderne im Rheinland“ im Bereich Projekte/Studierendenprojekte zu finden.

 

Festakt zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann

Am 20.12.2013 feierte das Institut „Moderne im Rheinland“ die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann mit einem kleinen Festakt im Haus der Universität. Kooperationspartner, Kollegen, Vertraute – die Liste der Gratulanten war lang. Günter Grass erinnerte in seinem verlesenen Grußwort an eine gemeinsame Karusselfahrt und der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Bruno Bleckmann, hob die Bedeutung des Engagements von Gertrude Cepl-Kaufmann hervor. Weiterhin wurden Grußworte geschickt und gesprochen von: Dr. Esther Cepl-Schmidt, Prof. Dr. Manfred Windfuhr, Günter Grass, Dr. Thomas Hoeps, Prof. Dr. Jürgen Wiener, Georg Mölich, Walter Vitt, Dr. Christiane Heiser zusammen mit Dr. Ina Ewers-Schultz und Dr. Martina Padberg, Dr. Enno Stahl, Daniel Schütz, Dr. Winrich Meiszies, Dr. Walter Engel, Prof. Dr. Ekkehard Mai, Stephanie Buchholz M.A., Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß, Yilmaz Holtz-Erşahin, Sigrid Raff und Dr. Klaus Bergner.

Das Team des Instituts „Moderne im Rheinland“ freute sich über den Zuspruch und die gelungene Feier: Derya Bozkurt B.A., Dr. Jasmin Grande (stellvertretende Leitung), Dr. Nina Heidrich, Dr. Karoline Riener, Mascha Romeike B.A., Miray Sen B.A., Anne Sokoll M.A.

Die Impressionen fingen Derya Bozkurt und Miray Sen ein.

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann für ihr Engagement für die Kultur der Region

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann für ihr Engagement für die Kultur der Region
Angelica Schwall-Düren und Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann

Am 6.12.2013 wurde der Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Vorsitzenden des Arbeitskreises „Moderne im Rheinland“ e.V. durch die Ministerin Angelica Schwall-Düren das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

Auch die Presse reagierte:

Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 21.12.2013
Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 21.12.2013

Unser Archiv

Ausstellungen, Forschungsprojekte, Tagungen, Publikationen – vor 21 Jahren wurde der Arbeitskreis zur Erforschung der Moderne e.V. gegründet, seit elf Jahren arbeitet das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf zur Regionengeschichte im europäischen Kontext. Einen Einblick in die Projekte und Erträge bietet nun auch unsere Homepage! Sie finden einen Einblick in das „Archiv“ der „Moderne im Rheinland“ unter dem Reiter „Projekte„.

jetzt online: Die Regionalia

Als „Kleine Messe zur Kultur der Region“ zeigte das Institut „Moderne im Rheinland“ im November 2010 im Düsseldorfer Schauspielhaus die „Regionalia“, eine Präsentation von 22 Kooperationspartnern, Netzwerkern, Rheinlandkulturinstituten und darüber hinaus. Die Einrichtungen, Vereine, Sammlungen, Archive, Institute, etc. wurden gebeten, sich selbst und ihren Zugang zur „Moderne im Rheinland“ anhand eines Bildes und eines Textes zu präsentieren.

Die künstlerische Gestaltung der Fahnen übernahm David Zepter (Dresden).

Und hier gehts zur Regionalia.