Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975 – Einladung zur Ringvorlesung

Es ist eine besondere Freude, den Vortrag zur Ringvorlesung in dieser Woche bekannt zu geben: Prof. Dr. Jürgen Wiener, Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität und Mitglied des Vorstands des Arbeitskreises zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. referiert aus seinen Forschungen zu „Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975“.

Datum: 01.02.2018, 17.00 Uhr

Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Roy-Lichtenstein-Saal (Hörsaal 2B, Gebäude 22.01)

Ringvorlesung: Prof. Dr. Guido Thiemeyer über die Bonner Republik in der Europäischen Integration

Sehr herzliche Einladung zu unserer Ringvorlesung ins Stadtarchiv Düsseldorf am 07.12.2017, 17.00 Uhr.

Prof. Dr. Guido Thiemeyer: Die „Bonner Republik“ in der Europäischen Integration. Die ‚Europäisierung‘ von Verfassung und Gesellschaft

Die Bundesregierung war zwischen 1949 und 1990 ein wesentlicher Akteur in der Europäischen Integration. Allerdings wirkte die Integration auch auf die Bundesrepublik zurück. Der Vortrag untersucht, wie das politische System der „Bonner Republik“ und die westdeutsche Gesellschaft durch die europäische Integration verändert wurden.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Michael C. Schneider über die Wirtschaftsgeschichte der Bonner Republik

Auch in diesem Wintersemester laden das An-Institut Moderne im Rheinland, die Heinrich-Heine-Universität und die Stadt Düsseldorf  herzlich zur Ringvorlesung „Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ ein.

Am 26.10.2017, 17.00 Uhr eröffnet Prof. Dr. Michael C. Schneider das Programm im Haus der Universität mit seinem Vortrag „Zur Wirtschaftsgeschichte der Bonner Republik“:
Mit der Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland verbinden sich Schlagworte wie „Währungsreform“, „Wirtschaftswunder“, „Strukturwandel“, „Deutschland AG“ oder auch „Rheinischer Kapitalismus“. Der Vortrag beleuchtet zum einen Grundzüge der bundesrepublikanischen Wirtschaftsentwicklung seit den späten 1940er Jahren bis in die 1980er Jahre. Zum anderen diskutiert er aus einer eher unternehmenshistorischen Perspektive, inwiefern Konzepte wie jenes der „Deutschland AG“ oder des „Rheinischen Kapitalismus“ angemessen sind, sei es, um die Spezifik der Verflechtung von Banken und Industrieunternehmen zu erfassen, sei es, um die bundesrepublikanische Wirtschaftsordnung als Ganze zu beschreiben.


Beginn: 17 Uhr
Ort: Haus der Universität, Düsseldorf
Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte sind herzlich willkommen.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Guido Thiemeyer – „Der Rhein als Bühne und Kulisse für Staatsbesuche in der Bonner Republik“

Zum Ende der Ringvorlesung trägt Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität vor. Wir treffen uns hierzu am 09.02.2017 in der Zentralbibliothek in Düsseldorf. Alle sind herzlich eingeladen.

Termin: Donnerstag, den 09.02.2017

Ort: Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40200 Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die junge Bonner Republik war ein Staat auf der Suche nach Identität. Staatsbesuche waren in diesem Zusammenhang immer ein Instrument, um dem In- und Ausland ein über die Medien vermitteltes Bild von der Bundesrepublik Deutschland zu geben. Welche Bilder entwarf die „Bonner Republik“ in diesem Kontext von sich selbst? Dieser Frage soll im Vortrag nachgegangen werden.

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Ringvorlesung: „Auferstanden aus Ruinen?“ Prof. Dr. Volker Dörr

Mit dem Titel „Auferstanden aus Ruinen? – Rückwärtsgewandtheit am literarischen Neubeginn nach 1945″schließt Prof. Dr. Volker Dörr, Lehrstuhlinhaber für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft der Heinrich-Heine-Universität, den siebten Teil der Ringvorlesung zur „Bonner Republik“ an. Dieses Mal findet die Veranstaltung im Goethe Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberger-Stiftung statt. Interessierter Hörer sind wie immer herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Termin: 19.01.2017, 17.00 Uhr

Ort: Goethe Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberger-Stiftung, Jacobistr. 2, 40211 Düsseldorf

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Zum Vortrag
Nur allzu oft herrscht immer noch der Eindruck vor, es habe im Westen Deutschlands in der angeblichen „Stunde Null“ des Jahres 1945 einen kulturellen „Kahlschlag“ gegeben und die Literatur sei dann 1947 von einer „Jungen Generation“ auf einer „Tabula Rasa“ aus den Trümmern neu erschaffen worden. Tatsächlich aber ist die Literatur der Westzonen und der jungen Bonner Republik, was Personen ebenso wie Konzepte und Themen betrifft, in hohem Maße von einer Kontinuität geprägt, die über 1945 (und 1933) zurückreicht. Dies will der Vortrag kritisch nachzeichnen.

Ringvorlesung: „Wie allgemein kann man trauern?“ Prof. Dr. Hans Körner

Im Auditorium des K20, Kunstsammlung NRW spricht Prof. Dr. Hans Körner am 15.12.2016 , wiederum bereits um 16.00 Uhr über das Thema „Wie allgemein kann man trauern? Plastische Bilder der Erinnerung in der frühen Nachkriegszeit und ihre Voraussetzungen“

Zum Vortrag 

Die Opfer der Verbrechen des Nationalsozialismus, der verlorene Krieg, die im Weltkrieg gefallenen Soldaten, die zivilen Opfer des Bombenkrieges – wie wurde Ihnen in den ersten Jahren nach Kriegsende und in der jungen Bonner Republik gedacht? Der Vortrag stellt Denkmäler, Mahnmale und autonome Plastiken vor, die sich dem (letztlich nicht einlösbaren) Anspruch stellten, angemessen das zwischen 1933 und 1945 verschuldete / erlittene Leid im Kunstwerk zu erinnern. Welcher Opfergruppen wurde gedacht, was waren die künstlerischen Strategien und welche Traditionslinien der Erinnerungskultur der Weimarer Republik wurden aufgegriffen und weitergeführt?

Termin: 15.12.2016, 16.00 Uhr
Ort: Auditorium des K20, Kunstsammlung NRW, Grabbeplatz 5, 40213 Düsseldorf