drupa-Preis für Dr. des. Anne M. N. Sokoll

Die „Moderne im Rheinland“ freut sich über die Verleihung des drupa-Preises an unsere Kollegin Anne M. N. Sokoll für ihre Dissertation über „Die Zirkel schreibender Arbeiter der DDR. Zur Geschichte, Ästhetik und Kulturpraxis einer Bewegung“ (Betreuerin: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann). Die Anfänge der Arbeit gehen auf die Kooperationen zwischen der „Moderne im Rheinland“, dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt und dem Archiv Schreibender ArbeiterInnen in Berlin zurück.  Der drupa-Preis wird jährlich von der Messe Düsseldorf GmbH an eine Dissertation aus der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität vergeben.

 

Tagung: Rheinansichten im 20. Jahrhundert, 3.12.2016

Am 3.12.2016 findet im LVR-LandesMuseum Bonn die Tagung „Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ begleitend zur Ausstellung „bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ statt. Vortragende sind u.a. Georg Mölich „Politische Rheindiskurse im 20. Jahrhundert. Umkämpfte Grenze und europäische Achse“, Elmar Scheuren und Dr. Irene Haberland über „Sehnsuchtslandschaften?. Künstlerische Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ und Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann über „Entzauberter Rhein. Literarische Abschiede und Neuentdeckungen am und um den Rhein“.

Die Akademietagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem LVR-LandesMuseum Bonn und der Thomas Morus Akademie. Eingeladen sind Interessenten aus allen Fachgebieten, der Unkostenbeitrag von 50€ deckt das Mittagessen, die Tischgetränke zum Mittagessen, Kaffee- und Teepausen sowie Eintritt und Führung durch die Ausstellung des LVR-LandesMuseums Bonn.
Das Programm und Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Unser Titelbild ist übrigens ein Ausschnitt aus der fotografischen Rheinreise von Andreas Schiko.

 

Eröffnung der 9. Editionale

In Köln eröffnet heute, am 4. März 2016, 18.00 Uhr die 9. Editionale und zeigt aktuelle Werke aus dem Bereich Buchkunst. Zur Eröffnung spricht Frau Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann.


Öffnungszeiten:
4. März – 6. März 2016, Freitag 18.00 bis 21.00 Uhr, Samstag und Sonntag 11.00 bis 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Neues Kunstforum
Alteburger Wall 1
D-50678 Köln (Südstadt)
Informationen:
E. Broel, Telefon 0221 73 21 20
Eintritt frei

http://www.editionale.de

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„Kaum zu glauben“ – Ausstellungstipp in Köln Wesseling

„Kaum zu glauben“ titelt eine Ausstellung in der Scheunen-Galerie in Wesseling (Schwingelerweg 44) und zeigt Perspektiven auf den Glauben und die Gegenwart von 13 Künstlern. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Friedhelm Mennekes. Die Einführungsrede zur Eröffnung hielt Frau Prof. Dr. Cepl-Kaufmann.

Informationen zur Ausstellung hier.

Titelbild „Spirit“ von Heather Sheehan

Friedensutopie und Kriegsnotwendigkeit. Ein fiktives Streitgespräch mit anschließender Podiumsdiskussion

Ein fiktives Streitgespräch

Das Gedenkjahr 2014 hat in Wissenschaft und Öffentlichkeit zu kaum erwarteten Auseinandersetzungen mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren geführt. Die beiden international bekannten Historiker Prof. Dr. Gerhard Hirschfeld und Prof. Dr. Gerd Krumeich haben nun eine etwas andere Art der Vermittlung historischer Inhalte gewählt. In ihrem fiktiven Streitgespräch geht es ihnen darum, sich den Menschen vergangener Zeiten „verstehend“ zu nähern. Dabei schlüpfen sie für einen Moment in die Rolle zweier historischer Persönlichkeiten: des Pazifisten Johann von Bloch und des Kriegsbefürworters Friedrich von Bernhardi. Ihr Streitgespräch bietet den Auftakt zu anschließenden Fragen: Wo liegen die Grenzen des historischen Verstehens und wo findet Kritik ihren Platz? Diesen und weiteren Aspekten zu Aktualität und Aktualisierbarkeit des historischen Ereignisses soll in einer anschließenden Podiumsrunde mit Vertretern aus Wissenschaft, Kultur und Medien nachgegangen werden. Ihr Thema: „Krieg und Frieden in Europa, lernen aus der Geschichte vor 100 Jahren?“

Mit anschließender Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Literaturwissenschaftlerin und Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Dr. Ludger Claßen, Leiter des Klartext-Verlags, Essen; Dr. Mario Kramp, Direktor des Kölnischen Stadtmuseums; Prof. Dr. Thomas Schleper, Leiter des LVR-Verbundprojektes „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“. Die Diskussion wird moderiert von Dr. Michael Köhler (WDR 3).

Begrüßung und Einführung: Dr. Petra Hesse, Direktorin des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK), und Prof. Dr. Thomas Schleper, Leiter des LVR-Verbundprojektes „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“.

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19.00 Uhr

Eintritt frei

Ort: Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), An der Rechtschule, 50667 Köln

Eine Kooperation des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit dem Kulturpartner WDR 3 und dem Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) im Rahmen des LVR-Verbundprojektes „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der Erste Weltkrieg“.

Weitere Informationen

Schulprojekte zum Ersten Weltkrieg gesucht – „Eurovisionen 1914“

Am 19. und 20. Februar ziehen der Landschaftsverband Rheinland, das Institut „Moderne im Rheinland und die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen eine Zwischenbilanz der Aktivitäten zur Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Die wissenschaftliche Tagung begleitet ein Schülerkonvent. Hierfür werden Schulprojekte gesucht, die sich mit dem Ersten Weltkrieg befassen bzw. befasst haben.  Weitere Informationen finden Sie hier.

Studierendenausstellung „Kolonialismus vor Ort“

Am 17. Juli präsentierten Studenten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf während einer öffentlichen Veranstaltung ihre Forschungsergebnisse zu kolonialen Spuren in Düsseldorf.

Kolonialismus – Bei diesem Begriff denken die meisten an den überseeischen Besitz der europäischen Großmächte. Doch hinter dem Wort Kolonialismus verbirgt sich mehr. Zu ihm gehört auch die Wirkung der Kolonien auf die jeweiligen Gesellschaften der Kolonialmächte. Zum einen wie die kolonialen Bestrebungen von verschiedenen Gesellschaftschichten mitgetragen wurden und welche Interessen sie damit verbanden. Zum anderen wie über die Kolonien berichtet wurde und welche Vorstellung entstanden. Und das nicht nur während der Zeit des kolonialen Besitzes, sondern auch darüber hinaus.

Seit Beginn des laufenden Sommersemesters haben sich Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, im Rahmen eines Projektseminars des Lehrstuhls für europäische Expansion, intensiv mit Spuren des Kolonialismus in der Düsseldorfer Stadtgeschichte beschäftigt. Unter dem Titel „Kolonialismus vor Ort“ haben sechs Arbeitsgruppen verschiedene solcher Spuren zu verschiedenen Zeiten untersucht. Dazu gehören die Themen Kolonialbewegung und Vereine, Mission, Völkerschauen, Kolonialausstellung sowie die Nachwirkungen während der Rheinlandbesetzung und des Nationalsozialismus.

Am 17. Juni präsentieren die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse auf einer öffentlichen Veranstaltung im Haus der Universität in der Düsseldorfer Innenstadt.

Kontakt Univ.-Prof. Dr. Stefanie Michels, Europäische Expansion: 19. und 20. Jahrhundert, Tel:0211-81-12939, stefanie.michels@uni-duesseldorf.de