Tagung der Universität Daugvapils zu Rudolfs Blaumanis

Am 6. und 7. April findet an der Universität Daugvapils in Lettland eine Tagung zu „Rudolfs Blaumanis und die deutschsprachige Literatur“ statt, die nach den spezifisch modernen lettischen Impulsen der Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts fragt. Ausgerichtet wird die Tagung u.a. von Frau Dr. Antje  Johanning-Radziene. Die Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann“ hält einen Vortrag über die Verortung Rudolfs Blaumanis im transnationalen Epochenfeld. Hier gehts zum Programm.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Guido Thiemeyer – „Der Rhein als Bühne und Kulisse für Staatsbesuche in der Bonner Republik“

Zum Ende der Ringvorlesung trägt Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität vor. Wir treffen uns hierzu am 09.02.2017 in der Zentralbibliothek in Düsseldorf. Alle sind herzlich eingeladen.

Termin: Donnerstag, den 09.02.2017

Ort: Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40200 Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die junge Bonner Republik war ein Staat auf der Suche nach Identität. Staatsbesuche waren in diesem Zusammenhang immer ein Instrument, um dem In- und Ausland ein über die Medien vermitteltes Bild von der Bundesrepublik Deutschland zu geben. Welche Bilder entwarf die „Bonner Republik“ in diesem Kontext von sich selbst? Dieser Frage soll im Vortrag nachgegangen werden.

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Ringvorlesung: Prof. Dr. Ulrich Rosar über „Die junge Bonner Republik. Eine Demokratie ohne Demokraten?“

Am 31.01.2017 dürfen wir den Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Ulrich Rosar, in unserer Ringvorlesung begrüßen. Er widmet sich den demokratischen Anfängen in der Bonner Republik.

Termin: Dienstag, den 31.01.2017, 17.00 Uhr

Ort: Plenarsaal im Rathaus der Stadt Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die Bonner Republik stand mit ihrer Gründung vor gewaltigen Herausforderungen: wirtschaftlich, sozial, ordnungs- und außenpolitisch. Zugleich musste sie sich gegen die und mit den alten Eliten konstituieren und so den Spagat zwischen Neuanfang und Kontinuität bewältigen. Die größte Herausforderung war jedoch die Implementierung demokratischer Strukturen und Prozesse in eine zerbrochene Gesellschaft ohne eingelebte und tragfähige demokratische Traditionen. Der Vortag gibt einen Einblick in die Rahmenbedingungen und Herausforderungen, unter denen sich die junge Bonner Republik bewähren musste. Er beschreibt ihren Weg in die Demokratie und beleuchtet die relevanten Erfolgsfaktoren. Im Fokus steht dabei das Paradox, dass gerade die spezifisch deutsche Spielart einer undemokratischen politischen Kultur der Bonner Republik den Weg in eine gelebte Demokratie geebnet hat.

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Tagung: Rheinansichten im 20. Jahrhundert, 3.12.2016

Am 3.12.2016 findet im LVR-LandesMuseum Bonn die Tagung „Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ begleitend zur Ausstellung „bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ statt. Vortragende sind u.a. Georg Mölich „Politische Rheindiskurse im 20. Jahrhundert. Umkämpfte Grenze und europäische Achse“, Elmar Scheuren und Dr. Irene Haberland über „Sehnsuchtslandschaften?. Künstlerische Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ und Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann über „Entzauberter Rhein. Literarische Abschiede und Neuentdeckungen am und um den Rhein“.

Die Akademietagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem LVR-LandesMuseum Bonn und der Thomas Morus Akademie. Eingeladen sind Interessenten aus allen Fachgebieten, der Unkostenbeitrag von 50€ deckt das Mittagessen, die Tischgetränke zum Mittagessen, Kaffee- und Teepausen sowie Eintritt und Führung durch die Ausstellung des LVR-LandesMuseums Bonn.
Das Programm und Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Unser Titelbild ist übrigens ein Ausschnitt aus der fotografischen Rheinreise von Andreas Schiko.

 

Tipp: L’Art Sacré. Konzepte der Moderne in der Sakralkunst Frankreichs, der Schweiz und Deutschlands

Vom 11.-12. November 2016 veranstaltet das Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität im Haus der Universität eine Tagung statt, auf der Studierende gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern, Forschungen zur französischen Zeitschrift „l’Art sacré“ vorstellen.

Die Kritik an der christlichen Kunst des 19. Jh. führte seit 1910 zu ersten Ansätzen, Sakralkunst und künstlerische Avantgarde zu versöhnen. In Frankreich führten diese Anstrengungen 1950 zum „Appel aux grands“, dem unabhängig von ihrem persönlichen religiösen (Nicht-)Bekenntnis so avantgardistische Künstler wie Le Corbusier, Chagall, Matisse, Rouault, Léger u. a. folgten. Die maßgeblich von den Dominikanern Marie-Alain Couturier und Pie Raymond Régamey geprägte französische Zeitschrift L´Art sacré, deren Ziel es war, die Kunst und Architektur katholischer Kirchen unter den Vorzeichen der Avantgarde zu erneuern, steht im Mittelpunkt dieser Tagung. In einem Projektseminar haben Master-Studierende die Zeitschrift im Hinblick auf diese Versöhnung von Sakralkunst und künstlerischer Avantgarde im 20. Jh. analysiert, um nun ihre Ergebnisse mit Wissenschaftlern des Instituts für Kunstgeschichte und renommierten, auswärtigen Wissenschaftlern vorzustellen und zu diskutieren.

Hier gehts zum Programm.Plakat_AS_101016_3 (1).jpg

WDR 3 Forum – Bühne frei für den Frieden

Am Sonntag, den 16.10.2016 diskutiert Dr. Petra Weber von 19.04 – 20.00 Uhr im Forum auf WDR 3 mit Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Dr. Winrich Meiszies, Ute Vogel und Kay Voges durch die Frage nach dem Aktualitätsbezug des Theaters in der Gegenwart: wie politisch kann/darf/soll/muss Theater heute sein? Wen erreicht das Theater? Wie verändert sich Theater in Zeiten des digitalen Wandels? Wo findet Theater heute statt?

Die Sendung ist hier zum Nachhören im Download verfügbar.

 

Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“

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Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Forschung – Diskurs – Öffentlichkeit“. Prof. Dr. Gerd Krumeich: Bonn – Weimar. Nachkriegszeiten im Vergleich

Am 27. Oktober startet die Ringvorlesung zum Thema „Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ im Haus der Universität in Düsseldorf. In dem Kooperationsprojekt zwischen der Heinrich-Heine-Universität, der Stadt Düsseldorf und dem Institut „Moderne im Rheinland“ tragen Professoren der Universität aus ihrem Fachbereich zum Thema an verschiedenen Orten in der Stadt vor. Den Auftaktvortrag hält Prof. Dr. Gerd Krumeich über „Bonn – Weimar. Nachkriegszeiten im Vergleich„.

Datum: Donnerstag, 27.10.2016
Uhrzeit: 17.-19.00 Uhr
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Thema: Zwei Weltkriege hat Deutschland im 20. Jahrhundert verloren, aus beiden Kriegen sind Republiken entstanden. Wo aber sind die Gemeinsamkeiten und die signifikanten Unterschiede? „Bonn ist nicht Weimar“ war ein bekanntes Schlagwort. Aber worin unterschieden sich beiden Nachkriegszeiten substantiell? Gerd Krumeich versucht in diesem Vortrag Antworten auf diese Frage, die doch eigentlich naheliegend ist, in der Forschung bislang aber kaum einmal gestellt wurde.

Die Veranstaltung ist öffentlich.