Tagung „Die Neue Akademie: die Kunstakademie Düsseldorf 1919-1933“

Am 24. und 25. Mai 2019 findet in der Kunstakademie in Düsseldorf die Tagung „Die Neue Akademie: die Kunstakademie Düsseldorf 1919-1933“ statt. Die Tagung ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem dortigen An-Institut „Moderne im Rheinland“ und der Kunstakademie Düsseldorf.

Informationen zum Programm und zur Tagung hier.

10.04.2019 Als die Utopie modern war. Moderne Tendenzen der 1920er Jahre im Rheinland, Kunstmuseen Krefeld

Herzliche Einladung zur Diskussionsrunde am 10.04.2019 in Haus Esters, Kunstmuseen Krefeld. Ab 19.00 Uhr diskutieren dort im Rahmen der Ausstellung „Anders wohnen. Entwürfe für Haus Lange und Haus Esters“

  • Dr. Jasmin Grande (stellv. Leiterin An-Institut „Moderne im Rheinland“, Düsseldorf),
  • Christiane Lange (1. Vorsitzende von Mies van der rohe in Krefeld e.V.),
  • Dr. Wolfgang Schepers (ehem. Direktor des Museums August Kestner, Hannover),
  • Moderation: Dr. Ina Ewers-Schultz (Kuratorin, Köln, Mitglied im AK Moderne im Rheinland).

Weitere Informationen auf der Homepage der Kunstmuseen Krefeld.

Ringvorlesung „Von Guernica nach Düsseldorf“, Prof. Dr. Ursula Hennigfeld

Herzliche Einladung zu unserem letzten Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“

PROF. DR. URSULA HENNIGFELD: „VON GUERNICA NACH DüSSELDORF – DIE LEGION CONDOR UND DIE SPANIEN-POLITIK DER BONNER REPUBLIK“
ZEIT: DONNERSTAG, 31.1.2019, 17.00 UHR
ORT: STADTBüCHEREIEN DüSSELDORF, BERTHA-VON-SUTTNER-PLATZ 1, 40227 DüSSELDORF

Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland und Franco-Spanien geleugnet, dass die NS-Legion Condor für die Zerstörung der baskischen Stadt Gernika am 26.04.1937 verantwortlich war und dass auch deutsche U-Boote am Spanischen Bürgerkrieg teilnahmen. Der Vortrag beleuchtet die Verbindungen zwischen Legion Condor und Düsseldorfer Stadtgeschichte sowie die Spanien-Politik der Bonner Republik.

Ringvorlesung „Urbane Rückeroberung des Rheinufers“, JuniorProf. Dr. Christof Baier

Herzliche Einladung zum Vortrag von JuniorProf. Dr. Christof Baier im Rahmen unserer Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“.

Ort: Villa Horion, Landtag NRW, Johannes-Rau-Platz, Haroldstr. 2, 40213 Düsseldorf

Zeit: 29.1.2019, 19.00 Uhr

Flanierfreude, Freizeitspaß und Großdemonstration. Urbane Rückeroberung des Rheinufers in Bonn, Köln und Düsseldorf nach 1945

Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts suchen drei große Städte am Rhein – Bonn, Köln und Düsseldorf, ein neues Verhältnis zu ihrer Lebensader. Jahrhundertelang war insbesondere das „herrliche Städtebild der Kölner Rheinseite“ besungen worden. Doch wurde die Beziehung zum Rhein nach 1945 im Ergebnis der Industrialisierung und des Umbaus zur autogerechten Stadt zunehmend als gestört wahrgenommen. Beginnend in den 1950er Jahren wird die Raumbeziehung der Städte zum Rhein funktional und gestalterisch neu geordnet. Die Nutzung des innerstädtischen und stadtnahen Rheinufers als Industrie-, Handels- und Verkehrsfläche wird schrittweise durch moderne Groß- und Hauptstadtfunktionen wie Freizeit, Erholung und Repräsentation ersetzt.
Mit großem Aufwand werden nun Straßen in Tunnel verlegt, aufwendige ufernahe Spazierwege gestaltet und großräumige Parkanlagen geschaffen. Dabei spielen Bundesgartenschauen (Köln 1957/71; Bonn 1979) aber auch die neuen Hauptstadtfunktionen von Bonn und Düsseldorf eine wichtige Rolle. Verbindend ist, dass in allen Projekten, sei es dem Bonner Rheinauenpark, dem Rheinpark und Rheingarten in Köln, oder dem Rheinpark Bilk und den Oberkasseler Rheinwiesen in Düsseldorf dezidiert öffentliche Räume gestaltet werden sollten, Räume, die neben der Erholung auch der demokratischen Partizipation dienlich sein sollten.
Der Vortrag befragt die urbanen Freiräume am Rhein daraufhin, mit welchen gestalterischen Prämissen und mit welchem Erfolg ihre Landschaftsarchitekten (Gottfried Hansjakob, Georg Penker, Kurt Schönbohm, Roland Weber u.a.) hier seit den 1950er Jahren ‚demokratisches Grün‘ mit rheinlandspezifischem Orts- und Landschaftsbezug schufen.