Auf Freiheit zugeschnitten. Das Künstlerkleid um 1900 in Mode, Kunst und Gesellschaft – Ausstellung

Vom 12. Oktober 2018 bis zum 24. Februar 2019 zeigt das Kunstmuseum/Kaiser Wilhelm Museum Krefeld die von Dr. Ina Ewers-Schultz kuratierte Ausstellung „Auf Freiheit zugeschnitten. Das Künstlerkleid um 1900 in Mode, Kunst und Gesellschaft“. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier und zu Dr. Ina Ewers-Schultz auf ihrer homepage.

Dr. Ina Ewers-Schultz

Ausstellung „Der große Krieg im Kleinformat“

Das Museum Schloss Moyland zeigt vom 17.6. bis zum 30.09.2018 die Ausstellung „Der Große Krieg Kleinformat. Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg“ der LETTER Stiftung.

Wie in früheren Kriegen wurde auch im Ersten Weltkrieg nicht zuletzt mit Worten und Bildern gestritten. Doch jenseits der Bildpropaganda in Flugblatt und Postkarte entstanden gerade in Deutschland Graphiken, Medaillen und Plaketten, die das Kriegsgeschehen zwischen Patriotismus und blankem Entsetzen dokumentierten und deuteten. In ihnen spiegelt sich wider, wie sich anfängliche Begeisterung zu Desillusionierung und Verzweiflung wandelte. In Entsprechung zur emotionalen Erschütterung prägten vielfach expressionistische Stilmittel die künstlerische Ausdrucksweise.

Die Ausstellung von LETTER Stiftung (Köln) knüpft an zentrale Sammlungsbereiche des Museums Schloss Moyland an.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier..

Helmuth Macke im Dialog mit seinen expressionistischen Künstlerfreunden. Ausstellungstipp

Helmuth Macke, der wenig bekannte Vetter August Mackes, wird ab dem 24.09.2017 im Angermuseum Erfurt und ab dem 18. März 2018 im August Macke Haus in Bonn wiederentdeckt. Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Ina Ewers-Schultz und reflektiert Helmuth Macke als Teil eines Künstlernetzwerks der Moderne mit Schwerpunkten in Krefeld, München, Berlin, etc. Vorträge im Rahmenprogramm halten, neben der Kuratorin, auch Dr. Christiane Heiser und Dr. Martina Padberg.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Ausstellungsorten finden Sie hier.

Faszination Wirklichkeit – www.ortederutopie.eu

Realität, Wirklichkeit, Wahrnehmung, Augenblick, Blickwinkel, Subjektivität, .. Die – welche? – Wirklichkeit bleibt ein ungeklärtes Faszinosum. Und hat doch so unendlich viel mit uns zu tun. Über Virtual Reality-Brillen können wir sie, die „Wirklichkeit“, seit kurzem von einer weiteren Seite bestaunen, indem wir uns z.B. in einer virtuellen Vergangenheit selbst begegnen. Die Ausstellung „Orte der Utopie“ greift diese Möglichkeit auf. Im heutigen Gelände des Rheinparks in Köln kann der Besucher mit einer Virtual Reality-Brille das 1914 von Henry van de Velde entworfene Werkbundtheater besichtigen. Architektur von vor 100 Jahren ist uns natürlich vertraut, wir begegnen ihr täglich in den Straßen. Aber der Theaterbau von Henry van de Velde war Ausdruck einer Utopie, dem Gesamtkunstwerksbegriff verpflichtet. In der heutigen Gartenlandschaft des Rheinparks, selbst Spiegel der Gartenvergangenheit der 1950er Jahre, wirkt der Theaterbau von 1914 fremd, fast scheint es, als sei ein Ufo gelandet – direkt neben einem Parkmülleimer.

Informationen zum Werkbundtheater von Henry van de Velde finden Sie hier und das virtuellen Werkbundtheater im Rheinpark können Sie hier besuchen.

Gaststars auf www.ortederutopie.eu

Mit jedem neuen Ausstellungssegment fügen wir der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“ einen neuen Aspekt hinzu. Zuletzt ging Georg Kaiser, der Dramatiker des Expressionismus online und es ist uns gelungen, drei Gaststars zu gewinnen. Den Literaturwissenschaftler und Kaiser-Experten Prof. Dr. Frank Krause aus London haben wir über Georg Kaisers Stücke „Europa“ und „Die Bürger von Calais“ interviewt. Dr. Michael Matzigkeit hat eine Vita zu Gustav Landauer beigesteuert und Franz Tiedtke, der Leiter des Junkerhauses in Simonskall, Wohn- und Gestaltungsort einer kleinen Gruppe im Umfeld der kölner progressiven, hat Einblick in seine Forschungsarbeiten gewährt.

Die spannenden Geschichten zu Georg Kaisers Positionen im Kontext von Utopien zur Moderne finden Sie hier: http://www.ortederutopie.eu

„Museum ohne Ort“. Deutschlandradio Kultur über digitales Kuratieren

Die Ausstellungen wandern ins Internet! Wie tun sie das und was heißt das für Kunst und Kultur? Antworten hat Miriam Sandabad für Deutschlandradiokultur gesammelt und dazu u.a. zwei Kuratoren der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie“ interviewt.

Die Sendung zum Nachhören: Wie digitales Kuratieren die Kunst verändert (Deutschlandradio Kultur/Miriam Sandabad)

Orte der Utopie – Georg Kaiser geht online

Am 2. Juli 2015 geht der nächste Erzählstrang unserer virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“ online. Es handelt sich um den Dramatiker des Expressionismus, Georg Kaiser. Mit Werken wie „Die Bürger von Calais“, „Gas“, „Das Frauenopfer“, etc. prägte er die Bühnen nach dem Ersten Weltkrieg. 1918 wurde hier das Drama „Gas“ auf Hinweis Gustav Landauers mit Bühnenbildentwürfen von Knut Ström uraufgeführt.

Analog trifft digital: Am 2. Juli 2015 wird um 18.00 Uhr in der Kölner Universitäts- und Stadtbibliothek eine Miniaturausstellung zu Georg Kaiser eröffnet. Einführende Worte zur Kooperation und dem Thema sprechen: Dr. Hubertus Neuhausen, Dr. Jasmin Grande, Dr. Christiane Heiser, Dirk Krause, Dr. Winrich Meiszies und Roland Westermaier.

Das Projekt wurde ermöglicht durch die Förderung von:

Landschaftsverband Rheinland

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW

Kultursekretariat Wuppertal

Sparkasse KölnBonn