Tagung der Universität Daugvapils zu Rudolfs Blaumanis

Am 6. und 7. April findet an der Universität Daugvapils in Lettland eine Tagung zu „Rudolfs Blaumanis und die deutschsprachige Literatur“ statt, die nach den spezifisch modernen lettischen Impulsen der Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts fragt. Ausgerichtet wird die Tagung u.a. von Frau Dr. Antje  Johanning-Radziene. Die Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann“ hält einen Vortrag über die Verortung Rudolfs Blaumanis im transnationalen Epochenfeld. Hier gehts zum Programm.

Tagung: Rheinansichten im 20. Jahrhundert, 3.12.2016

Am 3.12.2016 findet im LVR-LandesMuseum Bonn die Tagung „Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ begleitend zur Ausstellung „bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ statt. Vortragende sind u.a. Georg Mölich „Politische Rheindiskurse im 20. Jahrhundert. Umkämpfte Grenze und europäische Achse“, Elmar Scheuren und Dr. Irene Haberland über „Sehnsuchtslandschaften?. Künstlerische Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ und Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann über „Entzauberter Rhein. Literarische Abschiede und Neuentdeckungen am und um den Rhein“.

Die Akademietagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem LVR-LandesMuseum Bonn und der Thomas Morus Akademie. Eingeladen sind Interessenten aus allen Fachgebieten, der Unkostenbeitrag von 50€ deckt das Mittagessen, die Tischgetränke zum Mittagessen, Kaffee- und Teepausen sowie Eintritt und Führung durch die Ausstellung des LVR-LandesMuseums Bonn.
Das Programm und Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Unser Titelbild ist übrigens ein Ausschnitt aus der fotografischen Rheinreise von Andreas Schiko.

 

Tipp: L’Art Sacré. Konzepte der Moderne in der Sakralkunst Frankreichs, der Schweiz und Deutschlands

Vom 11.-12. November 2016 veranstaltet das Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität im Haus der Universität eine Tagung statt, auf der Studierende gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern, Forschungen zur französischen Zeitschrift „l’Art sacré“ vorstellen.

Die Kritik an der christlichen Kunst des 19. Jh. führte seit 1910 zu ersten Ansätzen, Sakralkunst und künstlerische Avantgarde zu versöhnen. In Frankreich führten diese Anstrengungen 1950 zum „Appel aux grands“, dem unabhängig von ihrem persönlichen religiösen (Nicht-)Bekenntnis so avantgardistische Künstler wie Le Corbusier, Chagall, Matisse, Rouault, Léger u. a. folgten. Die maßgeblich von den Dominikanern Marie-Alain Couturier und Pie Raymond Régamey geprägte französische Zeitschrift L´Art sacré, deren Ziel es war, die Kunst und Architektur katholischer Kirchen unter den Vorzeichen der Avantgarde zu erneuern, steht im Mittelpunkt dieser Tagung. In einem Projektseminar haben Master-Studierende die Zeitschrift im Hinblick auf diese Versöhnung von Sakralkunst und künstlerischer Avantgarde im 20. Jh. analysiert, um nun ihre Ergebnisse mit Wissenschaftlern des Instituts für Kunstgeschichte und renommierten, auswärtigen Wissenschaftlern vorzustellen und zu diskutieren.

Hier gehts zum Programm.Plakat_AS_101016_3 (1).jpg

Freedom and Justice as a Challenge of the Humanities

Internationale, transdisziplinäre Konferenz in Ljubljana, Slowenien

Vom 1.-3. September 2016 findet in Ljubljana die erste internationale Konferenz des Forums für Humanwissenschaften zum Thema „Freiheit und Gerechtigkeit als Herausforderung der Humanwissenschafen“ statt, an der auch das Institut „Moderne im Rheinland“ beteiligt ist. Aus der Ankündigung:

„Humanwissenschaften bilden eine unentbehrliche Grundlage der kulturell-zivilisatorischen Überlieferung der heutigen Welt. Es scheint aber, dass sie von der technisch-wissenschaftlichen und ökonomischen Entwicklung weltweit an den Rand des sozialen Geschehens gedrängt wurden, wodurch ihre Schlüsselrolle in Bildung, Kultur und Forschung untergraben wurde.

Angesichts der ökonomisch-wirtschaftlichen und politischen Krisen wird uns immer mehr bewusst, dass die Anerkennung des tradiert Humanen unter gleichzeitiger Anerkennung aller Unterschiede, die jedem Einzelnen eigen sind, sowohl für die Akzeptanz als auch für die Hervorbringung einer gemeinsamen Welt notwendig sind. Erst wenn wir uns mit verschiedenen Identitäten, Denkarten, Geschichten, Sprachen, Religionen, wirtschaftlichen und politischen Umfeldern auseinandersetzen, werden uns die Breite und Tiefe der Humanwissenschaften richtig bewusst, die als eigenes Selbstbewusstsein eine Besinnung auf die Zukunft eröffnen. Durch die Nichtbeachtung ihrer Bedeutungen und durch ihre gesellschaftliche Randrolle, wird eine eingegrenzte Welt erschaffen, die über keine Kongruenz einer nachhaltigen Entwicklung verfügt, die eine Anbindung an die technologischen und ökonomischen Faktoren der Gesellschaftsentwicklung erst möglich macht.“

Hier gehts zum Programm.

VerOrtung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung

Als Ausdruck einer höchst wechselvollen Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfuhr und erfährt Moderne ganz unterschiedliche Deutungen. Die Diskussion zur Postmoderne, die mit modernisierter Historie und vice versa historisierter Moderne den Bezug eines Bezugs thematisierte, liegt noch nicht sehr lange zurück. Moderne als Prozess und Moderne als Ergebnis stellten dafür den Hintergrund, war damit doch die klassische Moderne um und nach 1900 als Epoche gemeint. Als „zweite Moderne“ wurden die Fortsetzungen seit den 1950er Jahren gehandelt, auf die die Postmoderne wiederum dialektisch reagierte. Jüngst schließt sich daran die Diskussion um die gegenwärtige und zeit- genössische globale Kunst an, die nicht nur „nicht mehr synonym mit moderner Kunst ist“, sondern sich sogar „in einen Gegensatz setzt“ (H. Belting). Dennoch kann in Anbetracht der Impulse sowie der Weite und umfassenden Bewegung der Moderne wohl noch immer davon die Rede sein, dass sie sich „heute weltweit gerade in ihrer relativistischen Spätform und als globales Esperanto behauptet“ (E. Beaucamp).

Die aktuellen Diskussionen zum Begriff nehmen die Veranstalter als Ausgangspunkt eines Tagungs- und Forschungs- projekts, das mit der „VerOrtung der Moderne“ zunächst an einem transdiziplinären status quo arbeitet, der auch aktuelle Projekte und Institutionen zum Thema einbezieht. Auf die in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung veranstalteten Auftakttagung 2016 folgen 2017 und 2018 Tagungen zu regional-historischen und internationalen Perspektiven.

 

Hier gehts zum Programm. Die Gestaltung des Programms stammt von David Zepter: Dankeschön!

Pressematerial zur Veranstaltung finden Sie hier!

Die Teilnahme ist frei, da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.05.2016.

 

Die Bonner Republik. Kick-off-Tagung

Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Am 13. Mai 2016 widmen sich das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität und der Arbeitskreis zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. ab 10.00 Uhr im Haus der Universität der Bonner Republik.

Als abgeschlossener Zeitraum ist die Bonner Republik sowohl in das regionale als auch das politisch-nationale Gedächtnis als Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität eingegangen. Nicht zuletzt die Vorstellung einer spezifisch rheinischen Disposition und daraus resultierender positiver Einflüsse auf die Identitätsbildung der Bundesrepublik in Europa sind Teil dieses Bildes. In Kurzvorträgen und Impulsreferaten reflektieren Mitglieder der Heinrich-Heine-Universität und des Arbeitskreises das Themenfeld und entwerfen damit ein Forschungs- und Arbeitsprogramm zum Thema „Bonner Republik“ im Gesamtforschungsfeld „Das Rheinland in Europa“.

Hier gehts zum Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Eingeladen sind Mitglieder und Interessenten der Veranstalter, Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 12. Mai 2016 an info@moderne-im-rheinland.com

Für das Veranstaltungsfoto dankt die „Moderne im Rheinland“ dem Leiter des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, Daniel Schütz.

Für die Förderung der Tagung danken wir dem Landschaftsverband Rheinland.

Arte Avanguardia e Grande Guerra – Avantgarde und Weltkrieg

Vom 27.-29. April veranstaltet das Center Studio Soria Europa Orientale eine Tagung über die Avantgarden im Ersten Weltkrieg in Kooperation u.a. mit dem Institut „Moderne im Rheinland“. Zum Programm