Anlässlich des 100. Geburtstags von Heinrich Böll, Vortrag Prof. Dr. G. Cepl-Kaufmann

Heinrich Böll wird 100! Und Köln feiert! Im Rahmen des Programms „‚Hoffentlich kein Heldenlied!’Heinrich Böll zum 100. Geburtstag lädt das Katholische Bildungswerk Köln zu einem Veranstaltungsreigen.
Am 28.11.2017, 19.30 Uhr im DOMFORUM Köln geht es um „Nobelpreisträger: Was eint und was trennt die beiden Schriftsteller Heinrich Böll und Günter Grass?“

Mit Heinrich Böll und Günter Grass hat das kulturelle Deutschland zwei gewichtige und weltweit gewürdigte Nachkriegsautoren und -werke zu bieten. Sie engagierten sich gemeinsam. Beide waren immer wieder öffentlicher Kritik, ja
Kampagnen ausgesetzt. Beide gelten als politisch engagierte Schriftsteller, ihr Werk als wesentlicher Beitrag für eine kritische literarische Sichtung von Gegenwart und Vergangenheit.
So viel Gemeinsamkeit fordert geradezu heraus, Werk und Wirkung zu befragen und das Gemeinsame wie das Trennende zu benennen.

Interessierte sind herzlich eingeladen, Eintritt: 3€
Weitere Informationen hier: Zum Vortragsprogramm „Hoffentlich kein Heldenlied!“

Ringvorlesung: Dr. Jasmin Grande über die Postmoderne an Rhein und Ruhr

Das Institut „Moderne im Rheinland“, die Heinrich-Heine-Universität, die Stadt Düsseldorf und das Forum Freies Theater (Juta) laden herzlich zur Ringvorlesung „Bonner Republik“ zum WS17/18 ein.

Dr. Jasmin Grande: „“Fuck-You (!)“. Zur „“Super-Garde“ der „Postmoderne“ an Rhein und Ruhr. Verhandlungen des Literaturbegriffs in den 1960er Jahren

„Fuck-You (!)“, die „Super-Garde. Prosa der Beat- und Pop-Generation“ betitelten die Akteure der Kölner Szene von Ralf-Rainer Rygalla bis Vagedis Tsakiridis ihre Anthologien, in denen sie die Kölner Szene mit der amerikanischen Gegenwartsliteratur bekannt machten. Die Titel provozieren und stehen für den Perspektivwechsel in der Literatur der späten 1960er Jahre.
Doch tritt man einen Schritt zurück, so stellt sich das Ganze zunächst ganz moderat dar: Anfang der 1960er Jahre brach in Dortmund eine Schriftstellergruppe zur Revolution der Literatur auf. Die Dortmunder Gruppe 61 wollte der Arbeitswelt literarischen Ausdruck verleihen. Die frühen Fotografien zeigen eine bürgerliche Kaffeerunde, Männer in Anzügen, Frauen mit Hochsteckfrisuren. Beschaulich!
Ende der 1960er Jahre erfolgte der Riss, er machte sich auch in der Dortmunder Gruppe 61 bemerkbar, wurde als „“Tod der Literatur“ (Kursbuch 15) debattiert, von Hans Magnus Enzensberger in „“Gemeinplätzen, die neueste Literatur betreffend“ umrundet und mit der Einführung der Vokabel „Postmoderne“ auf eine epochale Herausforderung gebracht.
Der Vortrag stellt exemplarische Positionen zur Frage nach dem Potential der Literatur Ende der 1960er Jahre vor und nimmt dabei insbesondere die Aktivitäten an Rhein und Ruhr in den Blick. Am Beispiel von Rolf Dieter Brinkmann, Wolfgang Körner und Günter Wallraff wird nach der Postmoderne in Köln und Dortmund gefragt, nach poetologischen Strategien, Netzwerken und internationalen Austauschprozessen.

Beginn: 17 Uhr
Ort: FFT Juta
Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte sind herzlich willkommen.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann über Schriftstellergruppen in der Bonner Republik

Herzliche Einladung zu unserer Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ am 02.11.2017, 17.-19.00 Uhr ins Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf.

Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann: Gruppenspiele. Zur Kultur- und Literatursoziologie in der Bundesrepublik

Auf dem kulturellen Feld der Bonner Republik sind viele Akteure unterwegs, sie potenzieren ihre Kräfte und finden gemeinsame Ziele, treffen aber oft auf konkurrierende Interessen Anderer. In besonderer Weise sind die Gruppe 47 und die Dortmunder Gruppe 61 normgebend auf dem literarischen Feld. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Verlagslandschaft, Gattungen (mit einem Blick aufs Theater), Formen der Öffentlichkeit, auch die Wahrnehmung der kultursoziologischen Unterschiede, nicht zuletzt die Bedeutung für das kulturelle Profil der Bonner Republik.

Zeitgenossen. Otto Dix im Düsseldorf der 1920er Jahre. Vortrag

Am 01.03.2017, 20.00 Uhr, hält Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann einen Vortrag über die 1920er Jahre in Düsseldorf, als Otto Dix im Umfeld von Mutter Ey, Gert Wollheim, Otto Pankok, Adolf Uzarski und vielen mehr. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldung vorab ist leider nicht möglich, die Platzzahl begrenzt.

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Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier und auf der Homepage K20.

Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“

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Ringvorlesung „Die Bonner Republik. Forschung – Diskurs – Öffentlichkeit“. Prof. Dr. Gerd Krumeich: Bonn – Weimar. Nachkriegszeiten im Vergleich

Am 27. Oktober startet die Ringvorlesung zum Thema „Bonner Republik. Diskurs – Forschung – Öffentlichkeit“ im Haus der Universität in Düsseldorf. In dem Kooperationsprojekt zwischen der Heinrich-Heine-Universität, der Stadt Düsseldorf und dem Institut „Moderne im Rheinland“ tragen Professoren der Universität aus ihrem Fachbereich zum Thema an verschiedenen Orten in der Stadt vor. Den Auftaktvortrag hält Prof. Dr. Gerd Krumeich über „Bonn – Weimar. Nachkriegszeiten im Vergleich„.

Datum: Donnerstag, 27.10.2016
Uhrzeit: 17.-19.00 Uhr
Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf
Thema: Zwei Weltkriege hat Deutschland im 20. Jahrhundert verloren, aus beiden Kriegen sind Republiken entstanden. Wo aber sind die Gemeinsamkeiten und die signifikanten Unterschiede? „Bonn ist nicht Weimar“ war ein bekanntes Schlagwort. Aber worin unterschieden sich beiden Nachkriegszeiten substantiell? Gerd Krumeich versucht in diesem Vortrag Antworten auf diese Frage, die doch eigentlich naheliegend ist, in der Forschung bislang aber kaum einmal gestellt wurde.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Orte der Utopie – die Zukunft der Ausstellung

Die Ausstellungen wandern ins Internet! Aber was genau bedeutet das: Eine virtuelle Ausstellung? Institut und Arbeitskreis „Moderne im Rheinland“ haben in Kooperation mit dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, der freien Kunsthistorikern Dr. Christiane Heiser sowie der Internetagentur Pixelpark  im Rahmen des Verbundprojektes des Landschaftsverbands Rheinland „1914 – Mitten in Europa“ haben ein Ausstellungsprojekt verwirklicht, das nach der Zukunft des Mediums zwischen Internet und Materialität fragt.

Zur Eröffnung des Projektes am 1. März 2015 um 13.00 Uhr im Düsseldorfer Schauspielhaus laden wir Interessenten und Mitglieder des Arbeitskreises herzlich ein.

Weitere Informationen zum Projekt hier und unter http://www.ortederutopie.eu.