Wie wollen wir wohnen? Einladung zum Barcamp „wohnen 4.0“ im Bauhausjahr

Wo wollen wir wohnen? Wie wollen wir wohnen? Während sich die einen vom Begriff „Heimat“ inspirieren lassen, reaktivieren die anderen die ursächliche Bedeutung des Mobiliars: bewegliche Gegenstände. Wohnen ist Bewegung und Heimat zugleich. Es vereint Nostalgie, Sehnsucht, Zuhause und Digitalität. Digitalität fordert unsere Mobilität – und unsere Verortung.

Das Barcamp „Wohnen 4.0“ legt den Fokus auf die Frage, was Wohnen im 21. Jahrhundert bedeutet, wie wir es jetzt praktizieren und wie wir in Zukunft wohnen wollen. Ökologisch? Urban? Dörflich? With a view? Mit Familie? Im Reihenhaus? Im Altbau? In der WG? Allein? In Paris, Berlin, Tokio? Online? Offline? Was machen wir mit unserem privaten Lebensraum in der Zukunft? Brauchen wir ihn noch? Oder brauchen wir Sofas im Faltformat? Wie verändert die Digitalität unser Wohnen? Spielt es eine Rolle, wo wir wohnen? Ist ein Lebensraum ohne karnevalistische Intervention denkbar? Anders: welche Rolle spielt die Region für unser Wohnen – spielt sie eine Rolle?

Diesen und vielen weiteren Fragen zum Wohnen gehen wir am 10.07.2019 von 15.-21.00 Uhr im Projekt „anders wohnen“ in Haus Esters, Krefeld, nach.

Kooperationspartner: Kunstmuseum Krefeld – Haus Esters und Haus Lange

Anmeldung unter: wohncamp19.eventbrite.com
#wohncamp19 #bauhaussubversiv #bauhauswow #bauhaus100 #bauhaus100imwesten

Tagung „Die Neue Akademie: die Kunstakademie Düsseldorf 1919-1933“

Am 24. und 25. Mai 2019 findet in der Kunstakademie in Düsseldorf die Tagung „Die Neue Akademie: die Kunstakademie Düsseldorf 1919-1933“ statt. Die Tagung ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, dem dortigen An-Institut „Moderne im Rheinland“ und der Kunstakademie Düsseldorf.

Informationen zum Programm und zur Tagung hier.

Dessauer Gespräche: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann „1919 – Zeit der Utopien“

Am 17. April 2019, 18.30 – 20.30 Uhr eröffnen die Dessauer Gespräche mit einem Vortrag von Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann zu ihrem Buch „1919 – Zeit der Utopien“

„1919 – ein Ausnahmejahr zwischen Kaiserreich und Republik: Das föderale Deutschland meldete sich zurück. Gertrude Cepl-Kaufmann präsentiert das turbulente Jahr als Panorama inszenierter Stadtporträts und bietet ein Wimmelbild zu der Frage, wie das Deutschland der Zukunft damals aussehen sollte: wie das revolutionäre Kiel, die Räterepublik in München, das besetzte Rheinland? Mit der Dynamik weg vom Preußischen Militarismus und hin zum Pazifismus hing Wandel in der Luft – mit Utopien für morgen, »Menschheitskathedralen«, neuen Schulen wie dem »Bauhaus«. Nie gab es so viel Zukunft, Freiheit, Zensurlosigkeit, bis die ›warlords‹ mit ihrer Dolchstoßlegende die Bühne betraten.“
(aus der Ankündigung zum Buch; transcript)

Der Vortrag wird in Deutsch gehalten und ins Englische übersetzt.

Beginn ist um 18.30 Uhr im Hörsaal des Gebäudes 08, Bauhausstraße 5, 06846 Dessau. 

Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Das letzte Jahr des Großen Krieges im slowenischen ethnischen Geiet und die Macht der Presse“ Vortrag Prof. Dr. Mira Miladinovic

Herzliche Einladung zum Vortrag „Das letzte Jahr des Großen Krieges im 
slowenischen ethnischen Gebiet und die Macht der Presse. Was wurde 
daraus?“ von Prof. Dr. Mira Miladinović Zalaznik am 21.01.2019 um 10.30 
Uhr in der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Gebäude 25.22, Hörsaal 
5H.

Der Vortrag ist eingegliedert in die Vorlesung „Zwischen Bauhausschulen, 
Theatern und Gesellschaft. Ein Panorama des Jahres 1919“ von Prof. Dr. 
Gertrude Cepl-Kaufmann. Prof. Dr. Mira Miladinović Zalaznik forscht am 
Institut Nova Revija in Ljubljana und gehörte zu den Vortragenden der 
internationalen Konferenz „Europe at the Crossroads of Contemporary 
World. 100 Years after the Great War“ in der Villa Vigoni im September 
2019.

Vorschlag zum Wunschzettel: 1919 – Zeit der Utopien

Mitte Dezember erscheint der neue Band von Gertrude Cepl-Kaufmann: „1919 – Zeit der Utopien. Zur Topographie eines deutschen Jahrhundertjahres“ Wer noch Platz auf dem Wunschzettel hat, dem sei der Band herzlich empfohlen! Und auch allen Bauhausakteuren des nächsten Jahres ebenso!

Für das Titelbild geht ein herzlicher Dank an Anna Westphal, Köln.

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Aus dem Klappentext:

1919 – ein Ausnahmejahr zwischen Kaiserreich und Republik: Das föderale Deutschland meldete sich zurück. Gertrude Cepl-Kaufmann präsentiert das turbulente Jahr als Panorama inszenierter Stadtporträts und bietet ein Wimmelbild zu der Frage, wie das Deutschland der Zukunft damals aussehen sollte: wie das revolutionäre Kiel, die Räterepublik in München, das besetzte Rheinland? Mit der Dynamik weg vom Preußischen Militarismus und hin zum Pazifismus hing Wandel in der Luft – mit Utopien für morgen, »Menschheitskathedralen«, neuen Schulen wie dem »Bauhaus«. Nie gab es so viel Zukunft, Freiheit, Zensurlosigkeit, bis die ›warlords‹ mit ihrer Dolchstoßlegende die Bühne betraten.

»Die Welt neu denken« lautet das Motto im Gedenkjahr zur Bauhausgründung in NRW. »1919 – Zeit der Utopien« ist Teil des Projektes »100 jahre bauhaus im westen«.

Einladung zum Bauhaus-Workshop am 26.09.2018 in der HHU

Am 26.09.2018 eröffnen wir unser „inter- und transdisziplinäres Bildungsprojekt im Bauhausjahr“ unter dem Titel „Woraus wird Morgen gemacht sein?“. Wir fragen: welche Aspekte wollen wir unter dem Stichwort „Bauhaus100 im Westen“ behandeln? Und wie wollen wir diese auf unsere Gegenwart beziehen?

Der workshop findet von 10-17.00 Uhr in der Heinrich-Heine-Universität statt, die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle Interessierten, über Anmeldungen unter info@moderne-im-rheinland.com freuen wir uns.

Hier geht es zum Programm.

Weitere Informationen auf http://www.worauswirdmorgengemachtsein.wordpress.de