Gaststars auf www.ortederutopie.eu

Mit jedem neuen Ausstellungssegment fügen wir der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“ einen neuen Aspekt hinzu. Zuletzt ging Georg Kaiser, der Dramatiker des Expressionismus online und es ist uns gelungen, drei Gaststars zu gewinnen. Den Literaturwissenschaftler und Kaiser-Experten Prof. Dr. Frank Krause aus London haben wir über Georg Kaisers Stücke „Europa“ und „Die Bürger von Calais“ interviewt. Dr. Michael Matzigkeit hat eine Vita zu Gustav Landauer beigesteuert und Franz Tiedtke, der Leiter des Junkerhauses in Simonskall, Wohn- und Gestaltungsort einer kleinen Gruppe im Umfeld der kölner progressiven, hat Einblick in seine Forschungsarbeiten gewährt.

Die spannenden Geschichten zu Georg Kaisers Positionen im Kontext von Utopien zur Moderne finden Sie hier: http://www.ortederutopie.eu

Orte der Utopie. Die virtuelle Ausstellung im zweiten Akt

Unsere virtuelle Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges. Ein Europaprojekt“ hat nun die Vorhänge für den zweiten Akt geöffnet. Auftritt: August Macke. Was hat August Macke mit dem Theater zu tun? Und welche Impulse setzte er im Rheinland vor dem Ersten Weltkrieg für die Moderne? Zugleich haben Pixelpark und three-2-one interaktive Medien den zweiten Akt zum Anlass genommen, das visuelle Konzept zu erweitern. Der Krefelder Künstler Frank Esser lieferte das neue Bildmaterial. Starke Bilder, spannende Geschichten zu finden unter http://www.ortederutopie.eu

Gedächtnistopographien im Grenzraum. Interdisziplinäre Konferenz in Kooperation mit der Arbeitsstelle für die Erforschung von Narrativen im Grenzraum (Pracownia Badań nad Narracjami Pogranicza), Universität Gdańsk

Vom 15. bis 17. Mai 2015  veranstalten die Arbeitsstelle für die Erforschung von Narrativen im Grenzraum (Pracownia Badań nad Narracjami Pogranicza) am Institut für Deutsche Philologie, Universität Gdańsk und das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstalten eine Tagung zum Thema „Gedächtnistopographien im Grenzraum. Pomorze und Rheinland als trilaterale Kulturräume“ an der Universität Danzig.

Hier: Informationen zur Tagung und Programm

Die Tagung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Maitagung 2015

Über die Theorie und Praxis des virtuellen Ausstellens berichteten gestern Dirk Krause (Pixelpark), Dr. Christiane Heiser (Köln) und Dr. (des.) Jasmin Grande (Düsseldorf) auf der Maitagung in Dortmund in einer Sektion über digitales Kuratieren.  Digitales Kuratieren ist auch Thema am zweiten Tag der Maitagung. Die Positionen spiegeln den Status quo des Nachdenkens über Kultur und Virtualität: Wo überschneiden, ergänzen und widerstreben sich analoge und virtuelle Realität? ist das Internet tatsächlich ortlos? Wie vernetzt man Kulturinstitutionen und Internet sinnvoll miteinander?

Ein Beispiel liefert unsere virtuelle Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“. Hier wird in Kürze der Erzählstrang zu August Macke eröffnet. Auch das wiki zu Orten der Utopie in der deutschsprachigen Literatur geht Ende Mai online. Das Studierendenprojekt an der Heinrich-Heine-Universität ist eine Möglichkeit des Blended Learning und zielt auf die Förderung von Schreibkompetenzen in den Geisteswissenschaften ab. Ein zweites Wiki-Projekt ist in Arbeit, hier werden Theorien, Positionen und Beispieltexte der Moderne vorgestellt.

Orte der Utopie – die Zukunft der Ausstellung

Die Ausstellungen wandern ins Internet! Aber was genau bedeutet das: Eine virtuelle Ausstellung? Institut und Arbeitskreis „Moderne im Rheinland“ haben in Kooperation mit dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, der freien Kunsthistorikern Dr. Christiane Heiser sowie der Internetagentur Pixelpark  im Rahmen des Verbundprojektes des Landschaftsverbands Rheinland „1914 – Mitten in Europa“ haben ein Ausstellungsprojekt verwirklicht, das nach der Zukunft des Mediums zwischen Internet und Materialität fragt.

Zur Eröffnung des Projektes am 1. März 2015 um 13.00 Uhr im Düsseldorfer Schauspielhaus laden wir Interessenten und Mitglieder des Arbeitskreises herzlich ein.

Weitere Informationen zum Projekt hier und unter http://www.ortederutopie.eu.

Tagungsankündigung: „Eurovision 1914 – Eine Zwischenbilanz“

Wie haben die Projekte zum Ersten Weltkrieg unser Geschichtsbewusstsein beeinflusst, Wie hat sich die Erinnerung an den Krieg und die Wahrnehmung desselben seit 2014 verändert? Welche weiteren Aufgaben knüpfen sich an die Projekte und Erfahrungen des vergangenen Jahres? Diese Fragen und vielen weiteren stellt sich vom 19. bis 20. Februar die Tagung „Eurovision 1914 – Eine Zwischenbilanz“ in Oberhausen. Tagungsveranstalter sind das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, der Landschaftsverband Rheinland und die Landeszentrale für politische Bildung NRW.

Hier finden Sie das Programm und die Anmeldung zur Tagung.

Tagung: Visionen, Utopien und die Realität im frühen 20. Jahrhundert

Am 21. und 22. November 2014 findet in Bonn eine Tagung zu den utopieschwangeren Aufbrüchen des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere im Vorfeld des Ersten Weltkriegs statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Institut „Moderne im Rheinland“, dem Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem August Macke Haus in Verbindung mit dem Dezernatsprojekt „1914 – Mitten in Europa“ des Landschaftsverbands Rheinland.

Informationen zum Programm finden Sie hier. Für eine Anmeldung bis zum 18.11.2014 unter info@moderne-im-rheinland.com bedanken wir uns.