Tagung: Rheinansichten im 20. Jahrhundert, 3.12.2016

Am 3.12.2016 findet im LVR-LandesMuseum Bonn die Tagung „Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ begleitend zur Ausstellung „bilderstrom. Der Rhein und die Fotografie 2016-1853“ statt. Vortragende sind u.a. Georg Mölich „Politische Rheindiskurse im 20. Jahrhundert. Umkämpfte Grenze und europäische Achse“, Elmar Scheuren und Dr. Irene Haberland über „Sehnsuchtslandschaften?. Künstlerische Rheinansichten im 20. Jahrhundert“ und Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann über „Entzauberter Rhein. Literarische Abschiede und Neuentdeckungen am und um den Rhein“.

Die Akademietagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem LVR-LandesMuseum Bonn und der Thomas Morus Akademie. Eingeladen sind Interessenten aus allen Fachgebieten, der Unkostenbeitrag von 50€ deckt das Mittagessen, die Tischgetränke zum Mittagessen, Kaffee- und Teepausen sowie Eintritt und Führung durch die Ausstellung des LVR-LandesMuseums Bonn.
Das Programm und Informationen zur Tagung finden Sie hier.

Unser Titelbild ist übrigens ein Ausschnitt aus der fotografischen Rheinreise von Andreas Schiko.

 

VerOrtung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung

Als Ausdruck einer höchst wechselvollen Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfuhr und erfährt Moderne ganz unterschiedliche Deutungen. Die Diskussion zur Postmoderne, die mit modernisierter Historie und vice versa historisierter Moderne den Bezug eines Bezugs thematisierte, liegt noch nicht sehr lange zurück. Moderne als Prozess und Moderne als Ergebnis stellten dafür den Hintergrund, war damit doch die klassische Moderne um und nach 1900 als Epoche gemeint. Als „zweite Moderne“ wurden die Fortsetzungen seit den 1950er Jahren gehandelt, auf die die Postmoderne wiederum dialektisch reagierte. Jüngst schließt sich daran die Diskussion um die gegenwärtige und zeit- genössische globale Kunst an, die nicht nur „nicht mehr synonym mit moderner Kunst ist“, sondern sich sogar „in einen Gegensatz setzt“ (H. Belting). Dennoch kann in Anbetracht der Impulse sowie der Weite und umfassenden Bewegung der Moderne wohl noch immer davon die Rede sein, dass sie sich „heute weltweit gerade in ihrer relativistischen Spätform und als globales Esperanto behauptet“ (E. Beaucamp).

Die aktuellen Diskussionen zum Begriff nehmen die Veranstalter als Ausgangspunkt eines Tagungs- und Forschungs- projekts, das mit der „VerOrtung der Moderne“ zunächst an einem transdiziplinären status quo arbeitet, der auch aktuelle Projekte und Institutionen zum Thema einbezieht. Auf die in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung veranstalteten Auftakttagung 2016 folgen 2017 und 2018 Tagungen zu regional-historischen und internationalen Perspektiven.

 

Hier gehts zum Programm. Die Gestaltung des Programms stammt von David Zepter: Dankeschön!

Pressematerial zur Veranstaltung finden Sie hier!

Die Teilnahme ist frei, da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.05.2016.

 

Die Bonner Republik. Kick-off-Tagung

Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Am 13. Mai 2016 widmen sich das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität und der Arbeitskreis zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. ab 10.00 Uhr im Haus der Universität der Bonner Republik.

Als abgeschlossener Zeitraum ist die Bonner Republik sowohl in das regionale als auch das politisch-nationale Gedächtnis als Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität eingegangen. Nicht zuletzt die Vorstellung einer spezifisch rheinischen Disposition und daraus resultierender positiver Einflüsse auf die Identitätsbildung der Bundesrepublik in Europa sind Teil dieses Bildes. In Kurzvorträgen und Impulsreferaten reflektieren Mitglieder der Heinrich-Heine-Universität und des Arbeitskreises das Themenfeld und entwerfen damit ein Forschungs- und Arbeitsprogramm zum Thema „Bonner Republik“ im Gesamtforschungsfeld „Das Rheinland in Europa“.

Hier gehts zum Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Eingeladen sind Mitglieder und Interessenten der Veranstalter, Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 12. Mai 2016 an info@moderne-im-rheinland.com

Für das Veranstaltungsfoto dankt die „Moderne im Rheinland“ dem Leiter des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, Daniel Schütz.

Für die Förderung der Tagung danken wir dem Landschaftsverband Rheinland.

Mit den kulturellen Diskursen zwischen Berlin, Preußen und dem Rheinland im 19. Jahrhundert setzt sich ein Kolloquium am 19. Juni 2015 im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf auseinander. Gefragt ist nach den Austauschformaten, den kulturellen Transferpotentialen sowie den Konfliktfeldern. Referenten sind: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Roman Michelfelder, Prof. Dr. Gisela Miller-Kipp, Dr. Jürgen Herres, Georg Mölich, Prof. Dr. Jürgen Wiener, Dr. Irene Haberland und Dr. Jan Werquet.

Veranstalter sind das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: Berlin – Preußen – Rheinland. Tagungsprogramm.

Tagung: Visionen, Utopien und die Realität im frühen 20. Jahrhundert

Am 21. und 22. November 2014 findet in Bonn eine Tagung zu den utopieschwangeren Aufbrüchen des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere im Vorfeld des Ersten Weltkriegs statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Institut „Moderne im Rheinland“, dem Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem August Macke Haus in Verbindung mit dem Dezernatsprojekt „1914 – Mitten in Europa“ des Landschaftsverbands Rheinland.

Informationen zum Programm finden Sie hier. Für eine Anmeldung bis zum 18.11.2014 unter info@moderne-im-rheinland.com bedanken wir uns.

 

Förderbewilligung „Verortung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung“

Mit der Förderzusage der Fritz Thyssen Stiftung zu unserem großen Kolloquium über „Verortung der Moderne“ können wir hier eine weitere Veranstaltung des Instituts „Moderne im Rheinland“ ankündigen. Wer definiert heute, was ‚Moderne‘ ist, welche disziplinären Differenzen komplizieren die Vielfalt des Begriffs, welche Grundlagen vermitteln Museen, Arbeitskreise, etc. zur Begriffsvielfalt? Welchen Stellenwert nimmt der Begriff in der Forschung ein? Über diese und weitere Fragen diskutieren im April 2015 im Vortragssaal der Fritz Thyssen Stiftung ForscherInnen und MuseumsleiterInnen. Das Programm folgt.

Kolloquium „Die Würde der Landschaft. Landschaftskonstrukte in der Moderne“

„Der Blick in die ermüdende Rheinebene war dermaßen verzweifelt, daß ich in diesem Faß zu schreiben begann.“, schreibt Carl Einstein in seiner „Kleinen Autobiographie“. Am 10. Mai 2014 untersucht ein Kolloquium die Landschaftskonstrukte in der Moderne. Wie nahmen Künstler, Schriftsteller, Politiker und Kulturmacher Landschaft wahr, welche Landschaftskonstrukte liegen ihren Werken zugrunde und wie beeinflussten sie die Landschaftswahrnehmung, welche Rolle spielte Landschaft in politischen Kontexten?

Veranstalter: Kunst- und Kulturverein HöhenArt Hürtgenwald, Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Junkerhaus Simonskall, Leopold-Hoesch-Museum & Papiermuseum Düren

Tagungsort: Landhotel Kallbach, 52393 Hürtgenwald-Simonskall

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Anmeldung bitte bis zum 5.5.2014 an info@moderne-im-rheinland.com