Tagung: Die Entstehung einer Hauptstadtregion zwischen Köln, Düsseldorf und Brüssel: Die Bonner Republik

Herzliche Einladung zur Tagung! Jeweils zwei Tage an zwei Orten, jeweils Freitag bis Samstag:

18.-19.10.2019 Teil 1 im LVR-Landesmuseum in Bonn, Colmantstr. 14-16, 22.-23.11.2019 Teil 2: Haus der Universität in Düsseldorf, Schadowstr. 14

Anmeldung unter grande@phil.hhu.de (Achtung: die Plätze sind begrenzt).

Faszination Wirklichkeit – www.ortederutopie.eu

Realität, Wirklichkeit, Wahrnehmung, Augenblick, Blickwinkel, Subjektivität, .. Die – welche? – Wirklichkeit bleibt ein ungeklärtes Faszinosum. Und hat doch so unendlich viel mit uns zu tun. Über Virtual Reality-Brillen können wir sie, die „Wirklichkeit“, seit kurzem von einer weiteren Seite bestaunen, indem wir uns z.B. in einer virtuellen Vergangenheit selbst begegnen. Die Ausstellung „Orte der Utopie“ greift diese Möglichkeit auf. Im heutigen Gelände des Rheinparks in Köln kann der Besucher mit einer Virtual Reality-Brille das 1914 von Henry van de Velde entworfene Werkbundtheater besichtigen. Architektur von vor 100 Jahren ist uns natürlich vertraut, wir begegnen ihr täglich in den Straßen. Aber der Theaterbau von Henry van de Velde war Ausdruck einer Utopie, dem Gesamtkunstwerksbegriff verpflichtet. In der heutigen Gartenlandschaft des Rheinparks, selbst Spiegel der Gartenvergangenheit der 1950er Jahre, wirkt der Theaterbau von 1914 fremd, fast scheint es, als sei ein Ufo gelandet – direkt neben einem Parkmülleimer.

Informationen zum Werkbundtheater von Henry van de Velde finden Sie hier und das virtuellen Werkbundtheater im Rheinpark können Sie hier besuchen.

Gaststars auf www.ortederutopie.eu

Mit jedem neuen Ausstellungssegment fügen wir der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“ einen neuen Aspekt hinzu. Zuletzt ging Georg Kaiser, der Dramatiker des Expressionismus online und es ist uns gelungen, drei Gaststars zu gewinnen. Den Literaturwissenschaftler und Kaiser-Experten Prof. Dr. Frank Krause aus London haben wir über Georg Kaisers Stücke „Europa“ und „Die Bürger von Calais“ interviewt. Dr. Michael Matzigkeit hat eine Vita zu Gustav Landauer beigesteuert und Franz Tiedtke, der Leiter des Junkerhauses in Simonskall, Wohn- und Gestaltungsort einer kleinen Gruppe im Umfeld der kölner progressiven, hat Einblick in seine Forschungsarbeiten gewährt.

Die spannenden Geschichten zu Georg Kaisers Positionen im Kontext von Utopien zur Moderne finden Sie hier: http://www.ortederutopie.eu

Mit den kulturellen Diskursen zwischen Berlin, Preußen und dem Rheinland im 19. Jahrhundert setzt sich ein Kolloquium am 19. Juni 2015 im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf auseinander. Gefragt ist nach den Austauschformaten, den kulturellen Transferpotentialen sowie den Konfliktfeldern. Referenten sind: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Roman Michelfelder, Prof. Dr. Gisela Miller-Kipp, Dr. Jürgen Herres, Georg Mölich, Prof. Dr. Jürgen Wiener, Dr. Irene Haberland und Dr. Jan Werquet.

Veranstalter sind das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: Berlin – Preußen – Rheinland. Tagungsprogramm.

Maitagung 2015

Über die Theorie und Praxis des virtuellen Ausstellens berichteten gestern Dirk Krause (Pixelpark), Dr. Christiane Heiser (Köln) und Dr. (des.) Jasmin Grande (Düsseldorf) auf der Maitagung in Dortmund in einer Sektion über digitales Kuratieren.  Digitales Kuratieren ist auch Thema am zweiten Tag der Maitagung. Die Positionen spiegeln den Status quo des Nachdenkens über Kultur und Virtualität: Wo überschneiden, ergänzen und widerstreben sich analoge und virtuelle Realität? ist das Internet tatsächlich ortlos? Wie vernetzt man Kulturinstitutionen und Internet sinnvoll miteinander?

Ein Beispiel liefert unsere virtuelle Ausstellung „Orte der Utopie. Theater- und Raumkonzepte in Zeiten des Krieges“. Hier wird in Kürze der Erzählstrang zu August Macke eröffnet. Auch das wiki zu Orten der Utopie in der deutschsprachigen Literatur geht Ende Mai online. Das Studierendenprojekt an der Heinrich-Heine-Universität ist eine Möglichkeit des Blended Learning und zielt auf die Förderung von Schreibkompetenzen in den Geisteswissenschaften ab. Ein zweites Wiki-Projekt ist in Arbeit, hier werden Theorien, Positionen und Beispieltexte der Moderne vorgestellt.

Orte der Utopie – die Zukunft der Ausstellung

Die Ausstellungen wandern ins Internet! Aber was genau bedeutet das: Eine virtuelle Ausstellung? Institut und Arbeitskreis „Moderne im Rheinland“ haben in Kooperation mit dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, der freien Kunsthistorikern Dr. Christiane Heiser sowie der Internetagentur Pixelpark  im Rahmen des Verbundprojektes des Landschaftsverbands Rheinland „1914 – Mitten in Europa“ haben ein Ausstellungsprojekt verwirklicht, das nach der Zukunft des Mediums zwischen Internet und Materialität fragt.

Zur Eröffnung des Projektes am 1. März 2015 um 13.00 Uhr im Düsseldorfer Schauspielhaus laden wir Interessenten und Mitglieder des Arbeitskreises herzlich ein.

Weitere Informationen zum Projekt hier und unter http://www.ortederutopie.eu.