Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975 – Einladung zur Ringvorlesung

Es ist eine besondere Freude, den Vortrag zur Ringvorlesung in dieser Woche bekannt zu geben: Prof. Dr. Jürgen Wiener, Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität und Mitglied des Vorstands des Arbeitskreises zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. referiert aus seinen Forschungen zu „Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975“.

Datum: 01.02.2018, 17.00 Uhr

Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Roy-Lichtenstein-Saal (Hörsaal 2B, Gebäude 22.01)

Ringvorlesung: „Nachkriegsbilder“ Prof. Dr. Jürgen Wiener

Den dritten Teil unserer Ringvorlesung bestreitet Prof. Dr. Jürgen Wiener mit einem Vortrag über „Nachkriegsbilder. Die Einsamkeit des Rudolf Schwarz“ am 1.12.2016 im Haus der Universität. Achtung! Dieses Mal beginnt der Vortrag bereits um 16.00 Uhr. Anschließend gibt es wie gehabt Gebäck und Getränke.

Zum Vortrag:

Rudolf Schwarz (1897–1961) war einer der bedeutendsten und streitbarsten (Kirchen-)Architekten des 20. Jahrhundert, der wie kein zweiter die Bauaufgabe Kirche reflektiert hat. Auch darüber wurde er zum eigenständigsten und tiefgründigsten Architekturtheoretiker seiner Zeit.
Schwarz‘ Architekturtheorie zielte immer auf das Ganze und Grundsätzliche in der Annahme, dass Architektur eines der prägendsten Medien ist, über das sich Mensch und Welt begegnen.
Daher ist sein denkendes Bauen und bauendes Denken in Form von abstrakten Welt-Bildern sowohl anthropologisch und existentiell als auch erdgeschichtlich und schöpfungstheologisch perspektiviert. Die Einsamkeit ist für diesen Begründungszusammenhang zentral. Sie wird aber nach dem Zweiten Weltkrieg stärker geerdet.

VerOrtung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung

Als Ausdruck einer höchst wechselvollen Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfuhr und erfährt Moderne ganz unterschiedliche Deutungen. Die Diskussion zur Postmoderne, die mit modernisierter Historie und vice versa historisierter Moderne den Bezug eines Bezugs thematisierte, liegt noch nicht sehr lange zurück. Moderne als Prozess und Moderne als Ergebnis stellten dafür den Hintergrund, war damit doch die klassische Moderne um und nach 1900 als Epoche gemeint. Als „zweite Moderne“ wurden die Fortsetzungen seit den 1950er Jahren gehandelt, auf die die Postmoderne wiederum dialektisch reagierte. Jüngst schließt sich daran die Diskussion um die gegenwärtige und zeit- genössische globale Kunst an, die nicht nur „nicht mehr synonym mit moderner Kunst ist“, sondern sich sogar „in einen Gegensatz setzt“ (H. Belting). Dennoch kann in Anbetracht der Impulse sowie der Weite und umfassenden Bewegung der Moderne wohl noch immer davon die Rede sein, dass sie sich „heute weltweit gerade in ihrer relativistischen Spätform und als globales Esperanto behauptet“ (E. Beaucamp).

Die aktuellen Diskussionen zum Begriff nehmen die Veranstalter als Ausgangspunkt eines Tagungs- und Forschungs- projekts, das mit der „VerOrtung der Moderne“ zunächst an einem transdiziplinären status quo arbeitet, der auch aktuelle Projekte und Institutionen zum Thema einbezieht. Auf die in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung veranstalteten Auftakttagung 2016 folgen 2017 und 2018 Tagungen zu regional-historischen und internationalen Perspektiven.

 

Hier gehts zum Programm. Die Gestaltung des Programms stammt von David Zepter: Dankeschön!

Pressematerial zur Veranstaltung finden Sie hier!

Die Teilnahme ist frei, da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.05.2016.

 

Die Bonner Republik. Kick-off-Tagung

Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Am 13. Mai 2016 widmen sich das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität und der Arbeitskreis zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. ab 10.00 Uhr im Haus der Universität der Bonner Republik.

Als abgeschlossener Zeitraum ist die Bonner Republik sowohl in das regionale als auch das politisch-nationale Gedächtnis als Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität eingegangen. Nicht zuletzt die Vorstellung einer spezifisch rheinischen Disposition und daraus resultierender positiver Einflüsse auf die Identitätsbildung der Bundesrepublik in Europa sind Teil dieses Bildes. In Kurzvorträgen und Impulsreferaten reflektieren Mitglieder der Heinrich-Heine-Universität und des Arbeitskreises das Themenfeld und entwerfen damit ein Forschungs- und Arbeitsprogramm zum Thema „Bonner Republik“ im Gesamtforschungsfeld „Das Rheinland in Europa“.

Hier gehts zum Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Eingeladen sind Mitglieder und Interessenten der Veranstalter, Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 12. Mai 2016 an info@moderne-im-rheinland.com

Für das Veranstaltungsfoto dankt die „Moderne im Rheinland“ dem Leiter des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, Daniel Schütz.

Für die Förderung der Tagung danken wir dem Landschaftsverband Rheinland.

Materialität des Heiligen. Tagung

Materialwahl, Materialwirkung und Materialbewertung in der christlichen Kunst des 20. Jahrhunderts stehen in der Tagung über die „Materialität des Heiligen“ am 3. und 4. Juli 2015 im Zentrum.

Veranstalter: Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Dr. Hans Körner und Prof. Dr. Jürgen Wiener) und die Projektseminarreihe „Studenten forschen“

Ort: Haus der Universität, Düsseldorf

Zum Programm

Mit den kulturellen Diskursen zwischen Berlin, Preußen und dem Rheinland im 19. Jahrhundert setzt sich ein Kolloquium am 19. Juni 2015 im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf auseinander. Gefragt ist nach den Austauschformaten, den kulturellen Transferpotentialen sowie den Konfliktfeldern. Referenten sind: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Roman Michelfelder, Prof. Dr. Gisela Miller-Kipp, Dr. Jürgen Herres, Georg Mölich, Prof. Dr. Jürgen Wiener, Dr. Irene Haberland und Dr. Jan Werquet.

Veranstalter sind das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: Berlin – Preußen – Rheinland. Tagungsprogramm.