Zum Nachlesen und -gucken: European Heritage. Künstlernachlässe als Kulturgut

Von europäischen Utopien und ihrer Machbarkeit, darüber, was ein internationaler Austausch bringt – die Tagung „European Heritage“ schnitt eine Vielfalt an Themen an und stellte wichtige Fragen. Den digitalen Tagungsbericht finden Sie hier auf storify.

Hier können Sie die von Dr. Michael Köhler geleitete und hochspannende Podiumsdiskussion nachhören.

Ein herzlicher Dank an die Förderer des Symposiums: Kulturstiftung der Länder, Landschaftsverband Rheinland, Deutsche Forschungsgemeinschaft

Veranstalter: Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Kooperationspartner: Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Bundeskunsthalle Bonn

Internationales Symposion „European Heritage. Künstlernachlässe als Kulturgut“

 

Das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe (RAK), veranstaltet in Kooperation mit dem Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland am 22. und 23. April 2016 in der Bundeskunsthalle Bonn ein internationales Symposion zum Thema „European Heritage – Künstlernachlässe als Kulturgut“.

Künstlernachlässe stehen seit wenigen Jahren zunehmend im Fokus der Debatte. Die Auseinandersetzung geschieht nicht selten unter Zeitdruck: wohin mit den schriftlichen Nachlässen? Eine Vielzahl an oft privaten Initiativen, institutionelle Neugründungen und öffentlichen Veranstaltungen rückt das Thema in den Fokus. Das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe regte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität bereits 2011 mit der Tagung „Vom Umgang mit Künstlernachlässen“ zur Vernetzung zwischen den Vereinen, Initiativen und Institutionen im Land an. Mit dem Symposiion „European Heritage. Künstlernachlässe als Kulturgut“ wird der Diskurs auf eine internationale Ebene gehoben.

Geladen sind Experten aus Los Angeles/USA (Getty Research Institute), Ontario Kanada (Art Gallery of Ontario) sowie aus England, Frankreich, Italien, Österreich, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Tschechien und Deutschland. Gegenstand der Tagung ist ein Austausch länderspezifische Erinnerungskulturen und Praxis im Umgang mit Künstlernachlässen. Programmatisch zielt die Veranstaltung auf die Anregung eines internationalen Wissenschaftsdiskurses sowie die Vernetzung der Institutionen ab und unterstreicht die Relevanz des Themas für die Kunstwissenschaft.

Zum Programm

Infos und Anmeldung beim Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe, Tel.: +49 (0)228  93299935 — Fax: +49 (0)228  93299936, E-Mail: kontakt@rak-bonn.de — www.rak-bonn.de

Anmeldung bis zum 15. April an: anmeldung@rak-bonn.de oder Tel.: 0211-8113004

Institut „Moderne im Rheinland“ und Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe danken der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Kulturstiftung der Länder, dem Landschaftsverband Rheinland und der Sparkasse KölnBonn für die Förderung.

 

Sonne, Parks und Diskussionen: Preview für 2016

Unter der Federführung von Dr. Christiane Heiser war im August 2015 als Teil der virtuellen Ausstellung "Orte der Utopie" gemeinsam mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und in Zusammenarbeit mit dorn architekten köln im Kölner Rheinpark das virtuelle Werkbundtheater von Henry van de Velde eröffnet worden. Die Tänzerin Katharine Sehnert erkundete den parallel Raum mit einer Performance.

Während der Frühling draußen auf sich warten lässt, wärmen wir uns mit diesen Bildern aus dem Spätsommer vergangenen Jahres und kündigen schonmal die nächsten großen Ereignisse an. Tagungen, Barcamps und Ringvorlesungen sind in 2016 geplant. Darunter auch die virtuelle Begehung eines 1911 geplanten Naturtheaters im Schlosspark Benrath. Unter der Federführung von Dr. Christiane Heiser war im August 2015 als Teil der virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie“ gemeinsam mit dem Deutschen Tanzarchiv Köln und in Zusammenarbeit mit dorn architekten köln im Kölner Rheinpark das virtuelle Werkbundtheater von Henry van de Velde eröffnet worden. Die Tänzerin Katharine Sehnert erkundete den parallel Raum mit einer Performance. Mit dem Naturtheater in Benrath wird nun ein weiterer heute nicht mehr sichtbarer Ort virtuell erfahrbar gemacht. Die Skizzen zum Projekt liegen heute im Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf und sind auch digital auf unserer Seite einsehbar: hier. Einige Details zum Vorhaben finden sich schon in unserer virtuellen Ausstellung „Orte der Utopie„.

Weitere Aktivitäten der „Moderne im Rheinland“ finden z.B. am 22.-23.04.2016 mit der internationalen Tagung „European Heritage. Künstlernachlässe als Kulturgut“in Kooperation mit dem Rheinischen Archiv für Künstlernachlässe und am 01.-03.06.2016 zum Thema „VerOrtung der Moderne: Begriff – Institutionen – Forschung“ in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung in Köln statt. Weitere Informationen folgen.

 

jetzt online: Die Regionalia

Als „Kleine Messe zur Kultur der Region“ zeigte das Institut „Moderne im Rheinland“ im November 2010 im Düsseldorfer Schauspielhaus die „Regionalia“, eine Präsentation von 22 Kooperationspartnern, Netzwerkern, Rheinlandkulturinstituten und darüber hinaus. Die Einrichtungen, Vereine, Sammlungen, Archive, Institute, etc. wurden gebeten, sich selbst und ihren Zugang zur „Moderne im Rheinland“ anhand eines Bildes und eines Textes zu präsentieren.

Die künstlerische Gestaltung der Fahnen übernahm David Zepter (Dresden).

Und hier gehts zur Regionalia.

Leben und Überleben von Fotos in Archiven. Eine Tagung des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe (RAK)

Fotos in Archiven sind ein besonderes Thema. Am 20. September widmet sich das Rheinische Archiv für Künstlernachlässe gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie und dem Von der Heydt-Museum in Wuppertal dieser Fragestellung.

Zur Einladung

Freitag, 20. September 2013, 11.00 Uhr
Von der Heydt-Museum, Turmhof 8, 42103 Wuppertal