Barcamp Theater in digitalen Räumen am 9.9.2016

Logo unseres BarCamps zu "Theater in digitalen Räumen"

Seit 2013 arbeitet die „Moderne im Rheinland“ in enger Kooperation mit dem Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Agentur Publicis Pixelpark und der Kunsthistorikerin Dr. Christiane Heiser an der Reflexion über das Theater als alternativem Raum im Umfeld des Ersten Weltkriegs. Das sichtbare Ergebnis dieser Kooperation ist die virtuellen Ausstellung www.ortederutopie.eu.

Nun besteht Konsens darüber, dass sich die Zeiten gegenseitig begegnen, z.B. in der Aufbruchsstimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die vergleichbar ist mit dem Heute. Dies sowie die Erfahrungen mit dem Internet als Teil unserer Wirklichkeit motiviert uns, auch die Raumüberlegungen zum Theater zu aktualisieren. In unerhörter Souveränität versteht es das Theater, sich mit dem Virtuellen zu verbinden: sei es die Aktivierung von social media als Teil der Öffentlichkeitsarbeit, sei es den Transfer von Stücken in die virtual reality, sei es das Aufgreifen gesellschaftsverändernder Impulse wie gaming. Über Möglichkeiten und Grenzen der Verbindung von Internet und Theater möchten wir in einem Barcamp am 9.9.2016 reflektieren und laden herzlich ein.

Ort: Orangerie, Stiftung Schloss und Park Benrath

Datum: 9.9.2016, 10.00-18.00 Uhr

Was ist ein Barcamp?

Worum geht es am 9.9.2016?

Themenvorschläge

Zur Anmeldung

 

 

Einladung zum Zuhören – Moderne auf WDR 3

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Am kommenden Sonntag, den 10.07.2016, 19:05-20:00 Uhr, diskutieren auf WDR 3

Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Institut „Moderne im Rheinland“ an der Düsseldorfer Heinrich Heine Universität
Dr. Chantal Eschenfelder, Städelmuseum Frankfurt/Main
Prof. Dr. Heike Gfrereis, Literaturmuseum der Moderne, Marbach Neckar

unter der Moderation von Dr. Michael Köhler über „Moderne“ als Begriff sowie als aktuelles Konzept.

Zur Sendung (hier befindet sich auch der Link zum Nachhören)

VerOrtung der Moderne. Begriff – Institutionen – Forschung

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Als Ausdruck einer höchst wechselvollen Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart erfuhr und erfährt Moderne ganz unterschiedliche Deutungen. Die Diskussion zur Postmoderne, die mit modernisierter Historie und vice versa historisierter Moderne den Bezug eines Bezugs thematisierte, liegt noch nicht sehr lange zurück. Moderne als Prozess und Moderne als Ergebnis stellten dafür den Hintergrund, war damit doch die klassische Moderne um und nach 1900 als Epoche gemeint. Als „zweite Moderne“ wurden die Fortsetzungen seit den 1950er Jahren gehandelt, auf die die Postmoderne wiederum dialektisch reagierte. Jüngst schließt sich daran die Diskussion um die gegenwärtige und zeit- genössische globale Kunst an, die nicht nur „nicht mehr synonym mit moderner Kunst ist“, sondern sich sogar „in einen Gegensatz setzt“ (H. Belting). Dennoch kann in Anbetracht der Impulse sowie der Weite und umfassenden Bewegung der Moderne wohl noch immer davon die Rede sein, dass sie sich „heute weltweit gerade in ihrer relativistischen Spätform und als globales Esperanto behauptet“ (E. Beaucamp).

Die aktuellen Diskussionen zum Begriff nehmen die Veranstalter als Ausgangspunkt eines Tagungs- und Forschungs- projekts, das mit der „VerOrtung der Moderne“ zunächst an einem transdiziplinären status quo arbeitet, der auch aktuelle Projekte und Institutionen zum Thema einbezieht. Auf die in Kooperation mit der Fritz Thyssen Stiftung veranstalteten Auftakttagung 2016 folgen 2017 und 2018 Tagungen zu regional-historischen und internationalen Perspektiven.

 

Hier gehts zum Programm. Die Gestaltung des Programms stammt von David Zepter: Dankeschön!

Pressematerial zur Veranstaltung finden Sie hier!

Die Teilnahme ist frei, da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.05.2016.

 

Die Bonner Republik. Kick-off-Tagung

Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Am 13. Mai 2016 widmen sich das Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität und der Arbeitskreis zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. ab 10.00 Uhr im Haus der Universität der Bonner Republik.

Als abgeschlossener Zeitraum ist die Bonner Republik sowohl in das regionale als auch das politisch-nationale Gedächtnis als Zeit des Wiederaufbaus und beginnender Prosperität eingegangen. Nicht zuletzt die Vorstellung einer spezifisch rheinischen Disposition und daraus resultierender positiver Einflüsse auf die Identitätsbildung der Bundesrepublik in Europa sind Teil dieses Bildes. In Kurzvorträgen und Impulsreferaten reflektieren Mitglieder der Heinrich-Heine-Universität und des Arbeitskreises das Themenfeld und entwerfen damit ein Forschungs- und Arbeitsprogramm zum Thema „Bonner Republik“ im Gesamtforschungsfeld „Das Rheinland in Europa“.

Hier gehts zum Programm.

Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr. Eingeladen sind Mitglieder und Interessenten der Veranstalter, Anmeldung bitte bis Donnerstag, den 12. Mai 2016 an info@moderne-im-rheinland.com

Für das Veranstaltungsfoto dankt die „Moderne im Rheinland“ dem Leiter des Rheinischen Archivs für Künstlernachlässe, Daniel Schütz.

Für die Förderung der Tagung danken wir dem Landschaftsverband Rheinland.

Arte Avanguardia e Grande Guerra – Avantgarde und Weltkrieg

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Vom 27.-29. April veranstaltet das Center Studio Soria Europa Orientale eine Tagung über die Avantgarden im Ersten Weltkrieg in Kooperation u.a. mit dem Institut „Moderne im Rheinland“. Zum Programm

Zum Nachlesen und -gucken: European Heritage. Künstlernachlässe als Kulturgut

Symposium in der Bundeskunsthalle Bonn

Von europäischen Utopien und ihrer Machbarkeit, darüber, was ein internationaler Austausch bringt – die Tagung „European Heritage“ schnitt eine Vielfalt an Themen an und stellte wichtige Fragen. Den digitalen Tagungsbericht finden Sie hier auf storify.

Hier können Sie die von Dr. Michael Köhler geleitete und hochspannende Podiumsdiskussion nachhören.

Ein herzlicher Dank an die Förderer des Symposiums: Kulturstiftung der Länder, Landschaftsverband Rheinland, Deutsche Forschungsgemeinschaft

Veranstalter: Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe

Kooperationspartner: Institut „Moderne im Rheinland“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Bundeskunsthalle Bonn

Konjunktionen. Yvan Goll im Diskurs der Moderne

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Vom 6. bis 8. April veranstaltet das Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes eine Tagung über Yvan Goll. Das Institut „Moderne im Rheinland“ ist dabei und berichtet auf instagram und facebook von der Tagung. @Rheinmoderne #yvangoll

Eine Zusammenfassung der Tagungsberichte und -impressionen steht schon auf storify hier