Sandra del Pilar im Haus der Universität, Düsseldorf

 

Sandra_del_Pilar._Der_blinde_Schrei_des_Pferdes._Noch bis zum 07.08.2017 wird im Haus der Universität Düsseldorf eine Ausstellung der deutsch-mexikanischen Künstlerin Sandra del Pilar gezeigt. Die Ausstellung ist das Ergebnis einer Lehrkooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte (Prof. Dr. Hans Körner) und dem Institut für Romanistik (Prof. Dr. Ursula Hennigfeld) und die erste Präsentation von Kunstwerken dieses Formats im Haus der Universität. Im Zentrum der gezeigten Werke steht Sandra del Pilars Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt, so hinterfragt sie die realitätsgenerierende Kompetenz von Bildern in den Medien und reformuliert Opfer- und Täterbilder mit ihren Werken. Darüber hinaus entwirft sie Bildpoetiken zwischen Vergangenwart und Gegenwart, ihre Arbeit mit verschiedenen Materialien wie Leinwand, Ölfarbe und Gaze zieht den Betrachter in einen Dialog über die Aufgaben von Kunst und Kunstwerken.

Eine eindrucksvolle Ausstellung, zu dem Studierende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf auch einen lesenswerten Katalog angefertigt haben.

drupa-Preis für Dr. des. Anne M. N. Sokoll

Die „Moderne im Rheinland“ freut sich über die Verleihung des drupa-Preises an unsere Kollegin Anne M. N. Sokoll für ihre Dissertation über „Die Zirkel schreibender Arbeiter der DDR. Zur Geschichte, Ästhetik und Kulturpraxis einer Bewegung“ (Betreuerin: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann). Die Anfänge der Arbeit gehen auf die Kooperationen zwischen der „Moderne im Rheinland“, dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt und dem Archiv Schreibender ArbeiterInnen in Berlin zurück.  Der drupa-Preis wird jährlich von der Messe Düsseldorf GmbH an eine Dissertation aus der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität vergeben.

 

Petition für das Theatermuseum in Düsseldorf

Eine Vielzahl an Kultureinrichtungen zeichnen das Rheinland aus. Die Dichte der theaterhistorischen Institutionen gehört dazu: neben der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln gehört hierzu auch das Theatermuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf mit seinem umfangreichen Archiv. Dieses ist nun von der Schließung bedroht – der von der Stadt angedachte Umzug würde das Archiv erhalten, jedoch den Ausstellungsbereich schließen. Eingespart würden die Renovierungskosten, die der bisherige Ort, Schloss Jägerhof, erfordert, um weiter genutzt zu werden. Eingespart würde aber vor allem die Sichtbarkeit der Theatergeschichte Düsseldorfs und ihre Relevanz für die Kulturgeschichte der Region. Der Freundeskreis des Theatermuseums Düsseldorf hat eine online-Petition gestartet, die Sie hier unterschreiben können.

Tagung der Universität Daugvapils zu Rudolfs Blaumanis

Am 6. und 7. April findet an der Universität Daugvapils in Lettland eine Tagung zu „Rudolfs Blaumanis und die deutschsprachige Literatur“ statt, die nach den spezifisch modernen lettischen Impulsen der Literatur zu Beginn des 20. Jahrhunderts fragt. Ausgerichtet wird die Tagung u.a. von Frau Dr. Antje  Johanning-Radziene. Die Leiterin des Instituts „Moderne im Rheinland“, Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann“ hält einen Vortrag über die Verortung Rudolfs Blaumanis im transnationalen Epochenfeld. Hier gehts zum Programm.

Zeitgenossen. Otto Dix im Düsseldorf der 1920er Jahre. Vortrag

Am 01.03.2017, 20.00 Uhr, hält Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann einen Vortrag über die 1920er Jahre in Düsseldorf, als Otto Dix im Umfeld von Mutter Ey, Gert Wollheim, Otto Pankok, Adolf Uzarski und vielen mehr. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldung vorab ist leider nicht möglich, die Platzzahl begrenzt.

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Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier und auf der Homepage K20.

Ringvorlesung: Prof. Dr. Guido Thiemeyer – „Der Rhein als Bühne und Kulisse für Staatsbesuche in der Bonner Republik“

Zum Ende der Ringvorlesung trägt Prof. Dr. Guido Thiemeyer, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere Geschichte der Heinrich-Heine-Universität vor. Wir treffen uns hierzu am 09.02.2017 in der Zentralbibliothek in Düsseldorf. Alle sind herzlich eingeladen.

Termin: Donnerstag, den 09.02.2017

Ort: Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 40200 Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die junge Bonner Republik war ein Staat auf der Suche nach Identität. Staatsbesuche waren in diesem Zusammenhang immer ein Instrument, um dem In- und Ausland ein über die Medien vermitteltes Bild von der Bundesrepublik Deutschland zu geben. Welche Bilder entwarf die „Bonner Republik“ in diesem Kontext von sich selbst? Dieser Frage soll im Vortrag nachgegangen werden.

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Ringvorlesung: Prof. Dr. Ulrich Rosar über „Die junge Bonner Republik. Eine Demokratie ohne Demokraten?“

Am 31.01.2017 dürfen wir den Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Ulrich Rosar, in unserer Ringvorlesung begrüßen. Er widmet sich den demokratischen Anfängen in der Bonner Republik.

Termin: Dienstag, den 31.01.2017, 17.00 Uhr

Ort: Plenarsaal im Rathaus der Stadt Düsseldorf

Zum Vortrag:

Die Bonner Republik stand mit ihrer Gründung vor gewaltigen Herausforderungen: wirtschaftlich, sozial, ordnungs- und außenpolitisch. Zugleich musste sie sich gegen die und mit den alten Eliten konstituieren und so den Spagat zwischen Neuanfang und Kontinuität bewältigen. Die größte Herausforderung war jedoch die Implementierung demokratischer Strukturen und Prozesse in eine zerbrochene Gesellschaft ohne eingelebte und tragfähige demokratische Traditionen. Der Vortag gibt einen Einblick in die Rahmenbedingungen und Herausforderungen, unter denen sich die junge Bonner Republik bewähren musste. Er beschreibt ihren Weg in die Demokratie und beleuchtet die relevanten Erfolgsfaktoren. Im Fokus steht dabei das Paradox, dass gerade die spezifisch deutsche Spielart einer undemokratischen politischen Kultur der Bonner Republik den Weg in eine gelebte Demokratie geebnet hat.

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