Ausstellung „Der große Krieg im Kleinformat“

Das Museum Schloss Moyland zeigt vom 17.6. bis zum 30.09.2018 die Ausstellung „Der Große Krieg Kleinformat. Graphik und Medaillenkunst zum Ersten Weltkrieg“ der LETTER Stiftung.

Wie in früheren Kriegen wurde auch im Ersten Weltkrieg nicht zuletzt mit Worten und Bildern gestritten. Doch jenseits der Bildpropaganda in Flugblatt und Postkarte entstanden gerade in Deutschland Graphiken, Medaillen und Plaketten, die das Kriegsgeschehen zwischen Patriotismus und blankem Entsetzen dokumentierten und deuteten. In ihnen spiegelt sich wider, wie sich anfängliche Begeisterung zu Desillusionierung und Verzweiflung wandelte. In Entsprechung zur emotionalen Erschütterung prägten vielfach expressionistische Stilmittel die künstlerische Ausdrucksweise.

Die Ausstellung von LETTER Stiftung (Köln) knüpft an zentrale Sammlungsbereiche des Museums Schloss Moyland an.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier..

Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung in Köln

Am 17. Mai 2018 wird mit der Gedenkveranstaltung „Wider den undeutschen Geist“ das über zwanzig Jahre währende Erinnerungsprojekt zur Bücherverbrennung in Köln statt: 

„Die in zahlreichen deutschen Universitätsstädten durchgeführten Bücherverbrennungen waren im Zuge der Machtergreifung ein Höhepunkt der Nazi-Kampagne gegen sogenanntes „undeutsches Schrifttum“. Die als „Wider den undeutschen Geist“ bezeichnete Aktion war ein Verbrechen gegen den deutschen Geist und die Freiheit des Wortes, letztendlich auch der Beginn einer grauenvollen zwölfjährigen faschistischen Diktatur, die auch vor der Verbrennung von Menschen nicht zurückschreckte.

Seit 2001 erinnert die Fachhochschule Köln gemeinsam mit der Universität zu Köln – seit 2005 auch mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln – und weiteren Kooperationspartnern an die von den Nationalsozialisten veranlasste und inszenierte Bücherverbrennung vor der ‚Alten Universität‘ in Köln.“

Informationen zum Projekt, die Liste der erinnerten SchriftstellerInnen und zum Programm finden Sie hier. Unser Arbeitskreismitglied Walter Vitt, der das Projekt initiiert und über die Jahre begleitet hat, wird dort über das Format und die Erfahrungen erinnern. Der Eintritt ist frei. 

Weitere Infos: https://www.verwaltung.th-koeln.de/kalender/2012/04/verw_msg_04839.html 

Kunstmittag von und mit Dr. Christiane Heiser über „Helmuth Macke“ im neuen AMH!

Am Sonntag, den 3.6.2018, findet im August Macke Haus Bonn der nächste Kunstmittag von Dr. Christiane Heiser statt!

Helmuth Macke steht noch immer im Schatten seinen bekannten Cousins August, dabei ist sein Werk spannend und vielfältig. Und nicht nur das: Seine Künstlerfreunde des BLAUEN REITER hielten ihn zeitweise sogar für talentierter!! Oder wie der Sammler Bernhard Koehler formulierte:

„Aus dem wird was…Besser, du kaufst ihm eine Studie ab für 50 Mark, als daß Du einen Manet, der auch einmal einer der jüngsten war, jetzt für 100.000 Mark kaufst.“

Der 125. Geburtstag ist nun Anlass für eine außerordentlich sehenswerte Ausstellung im Bonner August Macke Haus. Sie zeigt Helmuth Macke erstmals im Kontext seiner EXPRESSIONISTISCHEN KÜNSTLERFREUNDE und verortet ihn als Teil der damaligen Avantgardeszene.

Denn der Krefelder Schüler Johan Thorn Prikkers hat ein eigenständiges,  ausdrucksstarkes Werk geschaffen, expressives Landschaften, Porträts und Stillleben gemalt. Und doch ist er beinahe in Vergessenheit geraten.

Die Ausstellung wirft einen neuen Blick  auf den Künstler, beleuchtet seine Persönlichkeit und seinen Werdegang im künstlerischen Dialog, u.a. mit Heinrich Campendonk, Wilhelm Wieger, Heinrich und Marie NauenAugust Macke, Franz und Maria Marc, Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky, Erich Heckel, Max Pechstein und Hans Thuar.

Wir besichtigen nicht nur die atmosphärisch dichte Schau, zu deren Katalog ich einen Text beisteuern durfte: seit letztem Jahr lockt das Macke Haus zudem mit einem schmucken ERWEITERUNGSBAU und einer gelungenen Neueinrichtung des ehemaligen ATELIERHAUSES, die wir ebenfalls in Augenschein nehmen.

Grund genug für einen Ausflug nach Bonn!

WANN: Sonntag, den 3.6.2017, um 12.30 Uhr

TREFFPUNKT: Museum August Macke HausHochstadenring 36, 53119 Bonn

UNKOSTENBEITRAG: 18 Euro (inkl. Eintritt)

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte ich um verbindliche Anmeldung unter kontakt@christiane-heiser.de

Wie immer gibt es im Anschluß Gelegenheit, die Gespräche bei Kaffee und Kuchen
weiterzuführen.

Ich freue mich auf den gemeinsamen Kunstmittag

Ihre / Eure

Christiane Heiser

Deutschland, Frankreich und Europa am Ende des Ersten Weltkrieges

Eine Kooperation mit dem Institut Francais in Bonn

Das Institut Francais lädt am 30. Mai 2018, 18.30 Uhr in den Festsaal der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zu einem Podiumsgespräch anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegs vor einhundert Jahren.

Die zwei international renommierten Historiker Dr. Jean-Michel Guieu und Prof. em. Dr. Gerd Krumeich treten in einen deutsch-französischen Dialog und diskutieren, wie Frankreich und Deutschland aus dem Ersten Weltkrieg herausgetreten sind und eine Aussöhnungspolitik mit europäischer Dimension ins Auge fassten.

Zugleich wird es darum gehen, einige spezifische Episoden der Geschichte der deutsch-französischen Beziehung „Revue passieren zu lassen“, um nachvollziehen zu können, wie sich in der Gesellschaft Frankreichs und Deutschlands die Erinnerung an diesen Konflikt auf lange Sicht gesehen gestaltet.

Moderation: Dr. habil. Landry Charrier

Auf Französisch, Anmeldung erbeten: kulturassistent@uni-bonn.de

1968 in nationaler und regionaler Perspektive – Einladung zur Ringvorlesung

Mit einem Tandemvortrag zu über 1968 hier vor Ort beschließen wir in diesem Semester unsere Ringvorlesung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Datum: 8.2.2018, 17.00 Uhr

Ort: Tagungsraum der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf auf dem Campus der HHU

Dr. Thomas Gerhards, Dr. Uta Hinz:„Aufruhr am Rhein? – ,1968‘ in nationaler und regionaler Perspektive“

Die 1960er Jahre waren eine Zeit dynamischen gesellschaftlichen Wandels, die vielfach als Zäsur in der Geschichte der „Bonner Republik“ bezeichnet wurde. Zahlreiche Wandlungsprozesse nahmen bereits in den 1950er Jahren ihren Ausgang und kulminierten 1968 in den Studierendenprotesten. Diese soziale Bewegung war ohne Zweifel ein globales Phänomen mit nationalen Besonderheiten, aber auch mit regionalen Unterschieden. Berlin und Frankfurt waren die bundesrepublikanischen Zentren der Revolte, allerdings organisierten sich um die Universitäten in Köln, Bonn oder Münster ebenfalls lokale Protestbewegungen. Ruhig blieb es – noch – an der neuen Universität Düsseldorf. Zu fragen ist, ob die moderne transnationale Betrachtungsweise der „68er Bewegung“ nicht auch um eine transregionale zu erweitern ist.

Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975 – Einladung zur Ringvorlesung

Es ist eine besondere Freude, den Vortrag zur Ringvorlesung in dieser Woche bekannt zu geben: Prof. Dr. Jürgen Wiener, Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität und Mitglied des Vorstands des Arbeitskreises zur Erforschung der „Moderne im Rheinland“ e.V. referiert aus seinen Forschungen zu „Campus-Universitäten zwischen 1960 und 1975“.

Datum: 01.02.2018, 17.00 Uhr

Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Roy-Lichtenstein-Saal (Hörsaal 2B, Gebäude 22.01)

August Sander – Das Gesicht der Landschaft

Am 26. Februar 2018 findet im Siebengebirgsmuseum Königswinter eine Tagung zum Landschaftswandel statt, die das Museum in Kooperation mit der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Katholische Akademie im Erzbistum Köln, der Stiftung Naturschutzgeschichte Königswinter und der „Moderne im Rheinland“ veranstaltet. Wir freuen uns sehr, dabeisein zu dürfen!

Hier gehts zum Programm.